Gartelgruber: Skandalöse Zustände in Innsbruck

Schwarz-Rot-Grün schweigt zu Vergewaltigung, Täter wird verhätschelt

Wien (OTS) - "Wie weit es mit dem ja sonst bei jeder Gelegenheit überbetonten Interesse von SPÖ und Grünen am Frauenschutz her ist, sieht man anlässlich des jüngsten Falls der Vergewaltigung einer 17-Jährigen durch vier Nordafrikaner. Weder die Roten noch die Grünen haben dazu Stellung bezogen, sondern verkriechen sich, wohl wissend, dass dieser Fall eines der vielen negativen Resultate der von ihnen lancierten Ausländer- und Sicherheitspolitik ist, in der Deckung", ärgert sich die Tiroler FPÖ-NAbg., freiheitliche Frauensprecherin, Carmen Gartelgruber.

Und was man von ÖVP-Seite höre, sei alles andere als im Interesse der Bevölkerung: "Wenn Bürgermeisterin Hilde Zach etwa in einer bekannten Tageszeitung quasi meint, man müsse sich eben mit Brennpunkten abfinden und diese meiden, dann sieht man, wie wenig sie Innsbruck im Griff hat", so Gartelgruber.

Was aber dem Fass den Boden ausschlage, sei, dass einer der Täter, unter teurer Bewachung, an der Innsbrucker Kinderklinik behandelt werde: "Anstatt diesen Leuten mit der vollen Härte des Gesetzes entgegenzutreten, werden sie auch noch verhätschelt. Hier braucht es dringende Änderungen im Strafgesetzbuch und im Strafvollzug. Wer alt genug ist, das Leben einer jungen Frau zu zerstören, ist auch alt genug, die Konsequenzen zu tragen", erklärt die freiheitliche Frauensprecherin. Zudem stellt Gartelgruber die Frage, ob der Täter überhaupt einwandfrei als Jugendlicher identifiziert werden konnte und fordert jedenfalls eine Altersüberprüfung anhand des Knochenwachstums.

In Summe seien der Fall und seine Handhabung eine Bankrotterklärung von SPÖ, ÖVP und Grünen, stellt Carmen Gartelgruber fest.

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