AK-Präsident Tumpel zum ÖBB- Fahrplan: "Nachbessern und das sofort!"

Arbeiterkammer fordert Verbesserungen für 50.000 Bahn-PendlerInnen

Wien (OTS) - "Der ÖBB-Winterfahrplan muss nachgebessert werden und das sofort", fordert AK Präsident Herbert Tumpel. Seit Wochen reißen die Beschwerden der Bahn-PendlerInnen aus Niederösterreich und dem Burgenland über Zugstreichungen nicht ab. Doch die von der ÖBB versprochenen Korrekturen lassen auf sich warten. "Ich verlange weitere Nachbesserungen der Fahrplanangebote für die PendlerIn-nen! Die Streichung von Zughalten auf allen Strecken nach Wien ist unzumutbar. Die Länder und der Bund müssen ausreichend Mittel zur Verfügung stellen, damit das Angebot im Öffentlichen Verkehr passt."

Etwa 50.000 fahren mit der Bahn nach Wien zur Arbeit. Rasch muss es, so Tumpel, wie-der mehr Verbindungen auf der Nordbahn und auf den Strecken nach Krems und nach Mistelbach geben, gerade auch am Abend. Auf der Strecke Krems-Wien beispielsweise müssen außerdem Umsteigehürden rasch beseitigt werden. Auch die aktuellen Zugaus-fälle auf der Westbahn müssen vermieden werden, so der AK-Präsident. "Es kann nicht angehen, dass gerade denjenigen, die umweltfreundlich mit der Bahn fahren, der Weg zur Arbeit immer schwerer statt leichter gemacht wird", so Tumpel. Dort wo es durch Bauarbeiten wie beispielsweise in Wien und im Raum Krems/Tulln zu Änderungen im Fahrplangefüge kommen wird, müssen die PendlerInnen rechtzeitig und ausführlich in-formiert werden.

Die AK setzt sich nun in Gesprächen mit den Fahrplangestaltern der ÖBB für eine rasche Verbesserung ein. Die AK fordert:

+ Die ÖBB muss die Sorgen der PendlerInnen ernst nehmen und den Fahrplan rasch nachbessern
+ Künftig müssen Pendlergemeinden und die Betriebsräte großer Betriebe wieder stärker in geplante Veränderungen eingebunden werden. + Ab Dezember 2009 muss es in Österreich verbindliche Fahrgastrechte im Schienenverkehr geben. Für die AK ist klar, dass diese auch für PendlerInnen zu gelten haben.

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