KO Scheuch: Doppelbödigkeit der ÖVP in Sachen Kabeg ist nicht zu überbieten

Betriebsorganisation der Kabeg muss offen diskutiert werden

Klagenfurt (OTS) - "Die Doppelbödigkeit der ÖVP in Sachen Kabeg ist nicht mehr zu überbieten. Sie benützt die Kabeg als politische Spielwiese, ist aber nicht bereit, selbst Verantwortung zu übernehmen. Die Volkspartei hat bisher keine einzige Entscheidung in der Kabeg mitgetragen. Und nicht nur dass: Sie hat nicht einmal ihren eigenen angeblichen Wirtschaftsexperten Johann Neuner bei der Wahl zum Aufsichtsratsvorsitzenden unterstützt", sagt BZÖ-Klubobmann und Kabeg-Aufsichtsrat Ing. Kurt Scheuch. Denn bei jener Sitzung, in der sich Neuner selbst zum Aufsichtsratsvorsitzenden vorgeschlagen habe, fehlte das zweite ÖVP-Mitglied bei der Abstimmung.

Zur Finanzsituation der Kabeg merkt Scheuch an, dass der entscheidende Punkt die Betriebsorganisation sei, welche bisher von den jetzigen Verantwortlichen in nicht befriedigender Form vorgelegt worden sei. Scheuch kündigt dazu in der nächsten Woche eine Sitzung des Kabeg-Bauausschusses an, dessen Vorsitzender er sei. In dieser Sitzung sollte der Problembereich offen diskutiert werden. Das Kabeg-Management werde er in dieser Frage nicht aus seiner Verantwortlichkeit entlassen. "Die Zielvorgaben sind einzuhalten, wobei aber auch sicher zu stellen ist, dass die medizinische Versorgung der Patienten und die Arbeitsbedingungen des Personals nicht verschlechtert, sondern verbessert werden", so Scheuch.

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