Mölzer: Deutsche Studie über nichtintegrierte Türken ist auch für Österreich aussagekräftig

Massenzuwanderung aus Türkei würde sich nach EU-Beitritt dramatisch erhöhen und Parallelgesellschaften vergrößern - daher sofortiger Abbruch der Beitrittsverhandlungen

Wien (OTS) - Die gestern vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung veröffentlichte Studie, wonach 30 Prozent der in der Bundesrepublik lebenden Türken keinen Schulabschluss hätten und 31 Prozent der Türken arbeitslos seien, lasse sich ohne weiteres auf Österreich umlegen, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. "Diese Studie zeigt, dass die schrankenlose Zuwanderung, gerade aus der Türkei, nicht zur multikulturellen Idylle, sondern zur Bildung von Parallelgesellschaften mit all ihren negativen Folgen führt. Offenkundig sind die Türken oftmals nicht bereit, sich in die Leitkultur ihres Gastlandes zu integrieren", betonte Mölzer.

Daher warnte der freiheitliche EU-Mandatar vor den Folgen eines EU-Beitritts der Türkei: "Dieses Land erfüllt weder europäische Menschenrechtsstandards noch ist es geistig-kulturell in Europa verhaftet. Und wenn die Türkei, deren Einwohnerzahl in 20 Jahren an die 100 Millionen Menschen betragen wird, dann ist mit einer gewaltigen Zuwanderungswelle von Anatolen nach Mitteleuropa zu rechnen. Denn wegen des gewaltigen Wohlstandsgefälles ist davon auszugehen, dass unzählige Türken die Niederlassungsfreiheit nützen und nach Österreich oder Deutschland auswandern werden. Der renommierte Sachbuchautor Peter Scholl-Latour spricht diesbezüglich von bis zu zehn Millionen, und das in einer ersten Phase", erklärte Mölzer.

Jedenfalls wären, so der FPÖ-EU-Abgeordnete, die Folgen einer derartigen Völkerwanderung aus Kleinasien dramatisch: "Mitteleuropa wäre nicht mehr wiederzuerkennen, und bürgerkriegsähnliche Zustände wären nicht auszuschließen. Um das zu verhindern, müssen die Beitrittsverhandlungen mit Ankara unverzüglich abgebrochen werden", forderte Mölzer, der auch Mitglied der Türkei-Delegation des Europäischen Parlaments ist, abschließend.

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