"wie bitte?" endet im März

Wien (OTS) - Am Dienstag, dem 10. März 2009, um 23.30 Uhr wird ORF 1 die letzte Ausgabe des Magazins "wie bitte?" ausstrahlen. Wirtschaftliche Gründe waren letztendlich dafür ausschlaggebend, dass das eigenproduzierte ORF-Format auf dem Spätabend-Sendeplatz nicht fortgeführt werden kann. Das Ende der Sendung fällt mit dem Beginn des Mutterschutzes von Eva Pölzl zusammen, die "wie bitte?" moderiert.

Mehrere Gründe haben dazu geführt, "dass schweren Herzens, aber schlussendlich doch zur Kenntnis zu nehmen ist, dass der ORF 'wie bitte?' nicht fortsetzen kann", sagt Magazinchef Johannes Fischer, einer der Väter des ORF-Formats, das ursprünglich als tägliches Vorabend-Magazin konzipiert war und für das sich seit dem Beginn des Vorjahres der neue Spätabend-Sendetermin als zielgruppenadäquat erwiesen hat.

"Eva Pölzl ist d a s Gesicht von 'wie bitte?' - als Präsentatorin, aber auch durch ihre Mitwirkung in vielen bemerkenswerten Beiträgen. Dass sie für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen wird, hat grundlegende Überlegungen zur Sendung ohnedies notwendig gemacht. Aber letztendlich - und: leider - mussten auch wirtschaftliche Überlegungen den Ausschlag geben. Über ein eigenproduziertes Format auf einem Sendeplatz am Spätabend muss man in Zeiten größten Spardrucks einfach nachdenken."

Reichweitenspitzen um die 200.000 Zuseherinnen und Zuseher bei nationalen Marktanteilen bis zu 24 Prozent und ein durchschnittlicher KaSat-Marktanteil von 15 Prozent in der Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen: das ist die Bilanz von "wie bitte?" in den vergangenen 13 Monaten.

Bei diesem Format und der Zielgruppe auch relevant: Den zweiten wöchentlichen Sendetermin von "wie bitte?" am Mittwoch um ca. 0.30 Uhr nutzten bis zu 100.000 Seherinnen und Seher mit Zielgruppen-Marktanteilen (12 bis 29) von bis zu 35 Prozent.

Johannes Fischer: "Ich persönlich bedauere ganz besonders, dass die erfolgreiche und vielversprechende Arbeit des engagierten und kreativen Teams um Nina Horowitz für 'wie bitte?' keine Fortsetzung findet. Ich danke der Redaktion und Eva Pölzl auch im Namen von Informationsdirektor Elmar Oberhauser für diese Performance!"

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