Erich Haider: Prämienreduktion - Vereinbarungen mit den Betriebsräten halten

VOEST geht voran

Linz (OTS) - In der Debatte um die Erfolgsprämien für Manager krisengeschüttelter Unternehmen hat die SP OÖ eine eindeutige Haltung. Sie unterstützt dabei die Position der Betriebsräte.
"In der derzeitigen Krise mit ihrer Bedrohung für die Arbeitsplätze der Menschen in Oberösterreich ist es wichtig, dass alle Beteiligten zusammenhalten und ihren Beitrag leisten. Da ist es eine Selbstverständlichkeit, dass auch die Manager dieser Unternehmen ihre Verantwortung wahrnehmen. Ich stehe deshalb mit den Betriebsräten der VOEST in ständigem Kontakt, die mit ihren Vorständen bereits entsprechende Gespräche geführt und Vereinbarungen getroffen haben. Ich begrüße es sehr, dass die VOEST-Vorstände auf 25 - 30 % ihrer Prämien verzichten und die entsprechenden Zusagen an die Betriebsräte eingehalten werden", stellte Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, fest.

Er teile auch die Meinung der Belegschaftsvertreter, der AK und der Gewerkschaft in OÖ, die zurecht darauf hinwiesen, dass nicht auf der einen Seite Kündigungen, Kurzarbeit und Lohnverzicht gefordert werden und auf der anderen Seite dann genau diese Manager nicht mit gutem Beispiel voran gehen würden. Das Beispiel VOEST zeige aber, dass dort die Unternehmensführungen gemeinsam mit den Betriebsräten entsprechende Signale setzten.

"Das ist ein sehr sinnvoller Weg. Am liebsten hätte ich aber ein System, in dem Manager dafür belohnt werden, wenn sie Kündigungen vermeiden und Arbeitsplätze schaffen. Das ist der ideale Gegensatz zu der Börsenfehlentwicklung, nach der die Kündigung von Mitarbeitern steigende Kurse auslöst. Da sind die Eigentümer gefordert", ist für Erich Haider klar.

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