Krotsch ad Feldmann: Wien ist frauenfreundlichste Stadt in Österreich!

Wien (SPW) - "Frau Feldmanns Vorwürfe sind mehr als haltlos und strikt zurückzuweisen. Denn das Wiener Beschäftigungs- und Konjunkturpaket kommt vor allem den Frauen zu gute, da besonders Schwerpunkte in Bereichen gesetzt werden, die auch Investitionen in Frauenarbeitsplätze bedeuten. Zum Beispiel im Gesundheits- und Pflegebereich oder im Tourismus oder Forschungsbereich. Darüber hinaus hat Wien nicht nur die höchste Frauen-Erwerbsquote in Österreich, sondern unterstützt berufstätige Frauen auch durch ein qualitatives Kinderbetreuungsangebot und zahlreiche Aus- und Fortbildungsmaßnahmen. Somit ist Wien ohne Wenn und Aber die frauenfreundlichste Stadt in Österreich" betonte die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Krotsch bezugnehmend auf Aussagen von ÖVP-Frauensprecherin Barbara Feldmann am Montag.****

Dabei sei es für die Stadt Wien selbstverständlich, für die Frauen Rahmenbedingungen bereitzustellen, die ihrer Berufstätigkeit entgegen kommen. Das zeige sich auch im Rückgang der Frauenarbeitslosigkeit, die im Dezember 2008 um fast 2 Prozent sank, wohingegen sie bundesweit um 4 Prozent gestiegen ist. Weiters ist für die Stadt ein flächendeckendes Angebot an ganztägigen Kinderbetreuungseinrichtungen, genauso wie Frauenförderung am Arbeitsmarkt grundlegend: "Beides wird in Wien seit jeher sehr ernst genommen! So ist Wien mit einer Frauenerwerbsquote von 76 Prozent gegenüber 63,4 Prozent im Österreich-Durchschnitt klare Nummer 1 und auch die Wiener Kindergärten zeichnen sich durch die längsten Öffnungszeiten, die wenigsten Schließtage und eine hochqualitative Betreuung aus", stellte die Frauensekretärin fest. Daher lasse sich auch Familie und Beruf von allen Bundesländern in Wien am besten miteinander vereinbaren.

Darüber hinaus sei besonders die Unterstützung und Förderung am Arbeitsmarkt für die Eigenständigkeit der Frauen essentiell: "Wien hat als einziges Bundesland mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds ein Beratungszentrum für alle Wienerinnen und Wiener und bietet auch speziell auf Frauen zugeschnittene Hilfe an, um beispielsweise nach der Karenz rasch wieder in den Beruf einsteigen zu können", so Krotsch. Dafür werden pro Jahr rund 6 Millionen Euro in eigene Frauenprogramme investiert und diese Unterstützung kommt an: Denn 60 Prozent der KundInnen beim waff sind Frauen.

Verwundert zeigte sich Krotsch auch über die Zahlenspielerei der ÖVP:
Fest stehe, dass Wien mit 34 Prozent eine geringere Frauen-Teilzeitquote vorweist als im Österreich-Durchschnitt (41 Prozent) und somit 66 Prozent der beschäftigten Frauen in Wien Vollzeit arbeiten. Das wirke sich auch auf das Einkommen aus: So verdienen Wienerinnen durchschnittlich um 20 Prozent mehr als ihre weibliche Kolleginnen im Bundesländervergleich.

"Diese Fakten belegen, dass die maßgeschneiderten Angebote für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Frauen längst eine positive Wirkung zeigen und das muss auch Frau Feldmann endlich akzeptieren. Natürlich gibt es noch viel für die Frauen in Wien zu tun, aber die Maßnahmen der Stadt bloß schlecht zu reden, hilft keiner einzigen Wienerin! Entscheidend muss es sein, Miteinander statt Gegeneinander zu arbeiten und gemeinsam mit vollem Engagement für jeden Frauenarbeitsplatz wie Männerarbeitsplatz zu kämpfen", schloss die Frauensekretärin. (Schluss) nk

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