Fekter: Start der Entwicklung der Rot-Weiß-Rot Card für Österreich

Sozialpartner werden Kriterien für punktgenaue Erfüllung der Erfordernisse unseres Arbeitsmarktes entwickeln

Wien (OTS) - "Die Erfordernisse des österreichischen
Arbeitsmarktes müssen noch treffsicherer als bisher berücksichtigt werden, denn im Rahmen des bisherigen Quotensystems sind bisher nicht nur jene zu uns gekommen, deren Qualifikationen tatsächlich gebraucht werden", so Innenministerin Dr. Maria Fekter, die heute den formellen Startschuss zur Entwicklung einer Rot-Weiß-Rot Card für Österreich gesetzt hat. "Ich habe die Sozialpartner, sowie die Industriellenvereinigung gebeten gemäß dem Regierungsprogramm eine Kommission zu bilden, die Kriterien und Parameter für dieses neue Modell zu erarbeiten". Ziel ist ein kriteriengeleitetes Modell, um den Interessen Österreichs noch besser gerecht zu werden. "Insbesondere bei wirtschaftlich schwierigen Vorzeichen gewinnt dieses Vorhaben zusätzlich an Bedeutung. Wesentlich ist das Modell so flexibel zu gestalten, dass auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes und gleichzeitig auf die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft Bedacht genommen werden kann", betonte Fekter. Ein weiterer Punkt, den es zu berücksichtigen gilt, sind die besonderen Interessen und Bedürfnisse von Studierenden und in Folge hoch ausgebildeten jungen Menschen, sowie Forschern aus Drittstaaten. "Ich habe daher die Sozialpartner und die Industriellenvereinigung ersucht auch die "Österreichische Universitätenkonferenz", vor allem bei dieser Frage, mit einzubinden und in der Entwicklung der Kriterien zu berücksichtigen", so Fekter. Auch die Thematik der Erntehelfer und Saisoniers soll mit bedacht werden.

Das neue System der Rot-Weiß-Rot Card soll mit 1. Jänner 2010 in Kraft treten und damit die jährlich zu erlassende Niederverlassungs-Verordnung ablösen. Die Rot-Weiß-Rot Card soll einen umfassenden Arbeitsmarkzugang mit befristetem Aufenthalt darstellen. Die Entwicklung dieser Rot-Weiß-Rot Card erfolgt auf drei Ebenen: Die Entwicklung der Grundlagen des Verfahrens erfolgt durch das Bundesministerium für Inneres in Abstimmung mit den betroffenen Ressorts. Die Entwicklung der Kriterien erfolgt durch eine Kommmission der Sozialpartner und der Industriellenvereinigung. Die Erhebung des Bedarfs und der Möglichkeiten am Arbeitsmarkt wird vom Wirtschafts- und Arbeitsministerium vorgenommen.

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