FFG: Unternehmen bekämpfen mit Forschung und Innovation die Krise

Aktuell deutlich höhere Nachfrage nach Projektförderungen im FFG-Bereich Basisprogramme

Wien (OTS) - Österreichs innovative Unternehmen begegnen aktiv und mit verstärkten Anstrengungen im Bereich Forschung und Entwicklung der Krise. Das zeigt die stark gestiegene Zahl an Projektanträgen, die bei der FFG eingegangen sind und über deren Förderung der Beirat FFG-Basisprogramme in seiner ersten Sitzung 2009 am 5. Februar entscheidet: Mit 238 Projektanträgen (plus 14,4 Prozent) und einer beantragten Fördersumme von 98,4 Millionen Euro (plus 41 Prozent) zeigt sich Österreichs Wirtschaft gerade in der Wirtschafts- und Finanzkrise höchst aktiv in Sachen Forschung und Entwicklung.

"In der erhöhten Nachfrage nach Forschungsgeldern zeigt sich die neue strategische Ausrichtung vieler Unternehmen", so die Geschäftsführer der FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. "Anstatt die Krise durchzutauchen, verfolgt die Wirtschaft eine offensive, zukunftsgerichtete Strategie." Daher müsse gerade jetzt antizyklisch in die anwendungsorientierte und wirtschaftsnahe Forschung investiert werden, um das Innovationsniveau der Wirtschaft zu halten. Eine Stagnation oder gar ein Rückgang hätte nachhaltig negative Auswirkungen auf die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs.

Die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten durch die FFG unterstützt die rasche Umsetzung neuer Ideen in Produkte und Dienstleistungen und führt damit zu einer nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und der Sicherung von Arbeitsplätzen. Gleichzeitig haben FFG-Förderungen eine deutliche Hebelwirkung, um Unternehmen zu mehr Innovationsaktivität und zu weiteren Zukunftsinvestitionen anzuregen.

In den letzten Jahren ist es gelungen, die Basis der innovativen Unternehmen in Österreich deutlich zu vergrößern, gerade auch durch Maßnahmen der FFG wie dem Innovationsscheck und Fördermaßnahmen für Start-up und KMU. Dieser erfolgreiche Kurs, der nicht zuletzt durch den aktuellen Europäischen Innovationsanzeiger bestätigt wird, dürfe jetzt nicht verlassen werden, so die FFG-Geschäftsführer abschließend.

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