LH Dörfler: BM Fekter muss gegen importierte Asylkriminalität sofort handeln

Gefahr von gewaltbereiten Asylwerbern abwenden

Klagenfurt (OTS) - Die Asylpolitik des Bundes ist gescheitert, betonte heute, Montag, Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Hinblick auf aktuelle Ereignisse von tschetschenischen Kriminellen . "Es gibt enormen Handlungsbedarf beim Bund, bei Innenministerin Fekter", betonte Dörfler. Der Import von Asylwerbern sei in Österreich extrem überproportional, verwies Dörfler auf Vergleiche mit den Nachbarländern. Österreich ist das drittgrößte Aufnahmeland in Europa. Es sei sehr leicht in Österreich Asyl zu bekommen, die Grundversorgung sei sehr gut ausgebaut.

Asyl für Tschetschenen gebe es in für Österreich für rund 49 Prozent der Fälle, das ist im europäischen Vergleich ein Rekordwert. Gerade die Tschetschenen seien sehr gewaltbereit. Seit Mai 2007 hätten in Kärnten in Summe 134 Asylwerber Straftaten begangen. Die Delikte umfassen Diebstahl ebenso wie Suchtgiftvergehen, Körperverletzungen und versuchte Vergewaltigungen.

"Wir haben größte Sorge vor kriminellen Handlungen und Eskalationen und wollen keine kriminellen Asylwerber in Kärnten", sagte Dörfler. Er verwies auf einzelne bestürzende Fälle von Asylwerbern, die unter anderem im Internet zur Gewalt aufrufen, andere wiederum werden in den Medien als unbescholten dargestellt, obwohl sie sich an Minderjährigen vergangen haben. Die Androhung von Exzessen via Internet dürfe es nicht geben, hier müsse endlich ein Riegel vorgeschoben werden, unterstrich Dörfler.

Das Wegholen von Asylwerbern von der Saualpe gehe aufs Konto der Grünen und Rolf Holub, so Dörfler. Er verwies auf das Projekt Saualm, das im Rahmen der Landeshauptleutekonferenz vorgestellt und begrüßt wurde. Das Projekt Saualm findet großes Interesse und Kärnten wird um diese Sonderbetreuungseinrichtung für schwierige Asylwerber beneidet. Die Innenministerin müsse die straffälligen Asylwerber einfangen und zurückschicken, forderte der Landeshauptmann. Asylverfahren müssen beschleunigt werden.
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