Ramharter: Mehr Taxifahrten statt teurer Dienstwägen

Allein um den Anschaffungspreis könnte man jahrelang in Wien mit dem Taxi fahren

Wien (OTS) - "Die Nationalbank hat neue Dienstwägen angeschafft, deren Ankaufspreis deutlich jenseits der 100.000.- Euro liegt", stellt der Obmann des Verbandes der österreichischen Autotaxiunternehmer, Karl Ramharter, zum Ankauf dieser neuen Dienstautos fest. "Alleine um den Anschaffungspreis könnte man - bei 6 Fahrten pro Werktag - mehr als fünf Jahre mit dem Taxi fahren".

Da sind aber die Kosten für Treibstoff, Versicherung, Chauffeur und dgl. noch gar nicht berücksichtigt. Es stellt sich hier schon die Frage, warum man nicht auf ein effizientes und praktisch immer und überall verfügbares Verkehrsmittel zurückgreift. Oder gibt es seitens des Nationalbankdirektoriums Ressentiments gegen die Taxilenker? Jedenfalls zeigt es nicht gerade von Feinfühligkeit, wenn derartige Anschaffungen in einer Zeit getätigt werden, wo ein Sozialmarkt nach dem anderen aufsperrt um billigere Lebensmittel anbieten zu können.

"Ein weiterer Aspekt ist der, daß man beim Taxi fahren auch die Meinung der Bevölkerung erfährt. Das, was die Leute im Moment bewegt und worüber gesprochen wird", führt Ramharter weiter aus. "Und das wäre auch für die Direktoren der Nationalbank nicht schlecht. Die Informationen direkt von der Basis, also der Bevölkerung, zu erfahren, ist niemals verkehrt. Leider ist auch bei vielen Politikern das Hören auf den berühmten "Mann von der Straße" aus der Mode gekommen. Das Resultat dieser Abgehobenheit kann man überall spüren", schloß Ramharter.

Rückfragen & Kontakt:

Verband der österreichischen Autotaxiunternehmer
Günter RITTINGER
Mobil: 0664 34 00 121
Tel: 01-715 49 80-19
Fax: 01-715 49 80-12
wirtschaft@fachliste.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FGW0001