Hofer möchte Anreize für Autofahrer schaffen, auf verbrauchsarme Fahrzeuge umzusteigen

Freiheitliche beantragen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch als Bemessungsgrundlage für Berechnung der Versicherungssteuer

Wien (OTS) - "Der Energieverbrauch und somit die Umweltbelastung sind im österreichischen Straßenverkehr sehr hoch. Daher müssen Anreize geschaffen werden, auf verbrauchsarme Fahrzeuge umzusteigen", so FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Ing. Norbert Hofer. "Ich bin sicher, dass bei entsprechenden Anreizen viele Autofahrer auf umweltfreundlichere Fahrzeuge umsteigen", gibt sich Hofer überzeugt.

"Bisher wird die Berechnung der Versicherungssteuer aufgrund der Motorleistung vorgenommen. Deshalb haben leistungsschwache Kraftfahrzeuge, die aber trotzdem große Mengen an Kraftstoff verbrauchen, geringere Abgaben zu entrichten, als leistungsstärkere Fahrzeuge, die einen geringen Verbrauch vorweisen", erläutert Hofer.

"Um diesen Missstand zu beseitigen, habe ich im Nationalrat einen Antrag eingebracht, bei dem ich mich dafür einsetze, dass für die Berechnung der Versicherungssteuer für Kraftfahrzeuge künftig nicht mehr die Motorleistung, sondern - ähnlich wie bei der Normverbrauchsabgabe im Rahmen des Autokaufs - der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch als Bemessungsgrundlage herangezogen wird", so Hofer. Diese Regelung solle für alle Zulassungen ab dem 1. Jänner 2010 gelten.

"Ich bin optimistisch, dass ein Umstieg auf dieses Modell positive Auswirkungen auf unsere Umwelt haben wird", betont der freiheitliche Abgeordnete abschließend.

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