Kickl: Schwerarbeiterpension darf nicht länger Farce sein

Entscheidend für eine Schwerarbeiterpension muss die gesamte Berufslaufbahn sein

Wien (OTS) - "Die derzeit geltende Schwerarbeiterpension darf
nicht länger eine Farce sein und muss daher schleunigst repariert werden", forderte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl aus aktuellem Anlass. SPÖ und ÖVP hätten die Pflicht, diesen "Pensionspfusch" endlich abzustellen und eine vernünftige Lösung herbeizuführen. Denn ob jemand eine Schwerarbeiterpension verdiene oder nicht, sei logischerweise vom gesamten Erwerbsleben abhängig. Derzeit sei ja erstaunlicherweise vorgesehen, dass Schwerarbeit nur dann berücksichtigt werde, wenn sie in den letzten 20 Berufsjahren für eine Dauer von zumindest 10 Jahren geleistet wurde. "Damit ist die Regelung in ihrer jetzigen Form einfach widersinnig und ungerecht, weil dadurch viele Menschen aus diesem Modell herausfallen", kritisierte Kickl. Es sei zudem völlig unverständlich, dass dem Ex-ÖGB-Chef und jetzigen Sozial- und Arbeitsminister Hundstorfer die Nöte der schwer arbeitenden Bevölkerung offenbar gleichgültig seien.

Man müsse auch bedenken, dass es etliche Personen gebe, die 10 Jahre und mehr Schwerarbeit verrichtet hätten und dann aufgrund ihrer körperlichen Gebrechen, die sie der Schwerarbeit zu verdanken hätten, den Beruf wechseln würden. Üben sie diesen dann länger als 10 Jahre aus, fallen sie aus der Schwerarbeiterregelung. Zu guter Letzt seien durch das Antrittsalter mit 60 Jahren bei der Schwerarbeiterpension vor allem auch Frauen massiv benachteiligt. "Wir Freiheitlichen wollen daher, dass nicht nur die letzten 20 Jahre, sondern die Lebensarbeitszeit für die Schwerarbeiterpension herangezogen wird. Ansonsten verdient diese Pensionsform die Bezeichnung nämlich gar nicht", schloss Kickl.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0008