LR Martinz und WK-Präsident Pacher präsentierten Abwehrmaßnahmen gegen die Wirtschaftsflaute

LR Martinz und WK-Präsident Pacher präsentierten Abwehrmaßnahmen gegen die Wirtschaftsflaute: Zinsstützung für Kredite und Beratungsoffensive für den Erfolg von übermorgen.

Klagenfurt (OTS) - Der Kärnten-Gipfel, gemeinsamer Kraftakt von Politik und Sozialpartnern im Herbst, bringt nun weitere konkrete Initiativen gegen den Konjunkturrückgang hervor. Aus den ursprünglich 25 vorgelegten Maßnahmen wurden neun mit besonderer Priorität verfolgt, zwei sind nunmehr startklar und wurden am Montag bei einer Pressekonferenz in der Wirtschaftskammer vorgestellt. Gewerbereferent LR Josef Martinz: "Es ist die Herausforderung der Zeit, der Krise offensiv die Stirn zu bieten."

Kredite werden billiger

Beispielsweise in Form einer bis zu 50prozentigen Zinsstützung für Gewerbeinvestitionskredite, mit der Martinz Liquidität schaffen und Betriebe mit bis zu neun Mitarbeitern zu Investitionen anregen will. "Selbstverständlich ist diese Stützung auch ein Anreiz für die Banken, die Kreditklemme zu beenden und wieder vermehrt Mittel auf den Markt durchzuschleusen." Gefördert werden Investitionen ins Anlagevermögen bzw. die Betriebsmittelausstattung ab einer Mindestinvestitionssumme von 5000 Euro und bis zu einer Kredithöhe von 30.000 Euro mit einem Zinszuschuss des Landes von 2,5 Prozent. Antragsteller haben es lediglich mit der Bank zu tun, das dazu notwendige Formular ist das einfachste in ganz Österreich. Martinz:
"Das ist unbürokratische und schnelle Hilfe für unsere Betriebe."

Jetzt auf den Aufschwung vorbereiten

Die immerhin 90 Prozent der Unternehmen in Kärnten erreicht, wie WK-Präsident Franz Pacher betonte. Damit die Investition auch in die richtige Richtung geht, stellte er die begleitende Beratungsoffensive vor: Für die Einstiegsberatung gibt es 500 Euro, für eine Folgeberatung maximal 50 Prozent bis 1000 Euro. Pacher: "Das ist für kleine und mittlere Betriebe ein interessantes Angebot. Wir müssen unsere Unternehmen jetzt für die Zukunft richtig aufsetzen, um den kommenden Aufschwung voll nutzen zu können - das ist die Chance, die in der Krise steckt."

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