Findeis: Herr Karner bei der Sicherheit hört sich der Spaß auf!

Niederösterreich braucht rund 500 Beamtinnen und Beamte mehr

St. Pölten, (SPI) - Die jüngsten Einbruchserien in einigen der größten Städte Niederösterreichs bewahrheiten die zuletzt geäußerten Bedenken der NÖ Sozialdemokraten über eine Zunahme der Kriminalität auf eine äußerst bittere Weise. "Umso unverständlicher ist die reflexartige ‚Schönfärberei’ von VP-Unsicherheitssprecher Karner, sobald neue Negativzahlen im Bereich der Kriminalität auf dem Tisch liegen. VP-Schreibtischtäter Karner agiert wieder einmal mehr realitätsfern. Üblicherweise beinhalten seine Wortspenden einen nicht wegzuleugnenden Unterhaltungswert, bei der Sicherheit hört sich der Spaß aber auf", kritisiert der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, das entbehrliche Schönreden des Anstiegs der Kriminalität und die sich weiter häufenden Einbrüche und Diebstähle durch VP-Karner.****

Niederösterreichs Polizei braucht dringend mehr Personal. Die jüngsten Einbruchserien zeigen, dass sich die Negativspirale in der Kriminalitätsentwicklung ungebremst weiterdreht. Die PolizistInnen in unserem Land sind mit dem allergrößten persönlichen Einsatz unterwegs, um für unsere Sicherheit zu sorgen. Aber sie sind zu wenige, zudem werden sie auch mit einer Vielzahl von Verwaltungsaufgaben belastet. Der tatsächliche Personalstand bei der Polizei sinkt nämlich beständig weiter. "Allein in Niederösterreich brauchen wir rund 500 Beamtinnen und Beamte zu den zusätzlich in Aussicht gestellten 1.000 PolizistInnen in den kommenden Jahren mehr, um den Personalmangel bei der Exekutive zumindest teilweise ausgleichen zu können. Derzeit sind nicht einmal alle gesetzlich vorgesehenen Planposten besetzt. Das ist Fahrlässigkeit in der Sicherheitspolitik und das ist Fahrlässigkeit gegenüber der Bevölkerung und der Wirtschaft - denn die Schäden durch die steigende Kriminalität werden immer größer. Wie kommt die Bevölkerung dazu, dass sie dafür zahlen muss, dass es zu wenig PolizistInnen gibt", wiederholt Findeis seine Forderung nach zusätzlichen Exekutivekräften für das Bundesland Niederösterreich.
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