Erich Haider: Gesundheit - Verbesserungen für die PatientInnen sind das Ziel

Hauptverband darf nicht gegen Versicherteninteressen und Ärzte arbeiten

Linz (OTS) - Die jüngsten Aussagen des neuen Vorsitzenden des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Hans-Jörg Schelling, sorgen in OÖ für scharfe Ablehnung.
"In der Gesundheitspolitik geht es in Österreich um Verbesserungen für die PatientInnen. Ziel ist es, Österreich als europäische Spitzenregion in Sachen Gesundheitsversorgung zu erhalten und weiter auszubauen. Dafür hat auch der der Vorsitzende des Hauptverbandes Konzepte vorzulegen. Die PatientInnen mit einer aut idem - Regelung bei der Medikamentenverschreibung zu schädigen und die Ärzte, die sehr wichtige Partner bei der Gesundheitsreform sind, pauschal anzugreifen, ist dabei sicher der falsche Weg", stellt Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, dazu fest.

Es sei mehr als sonderbar, dass der neue Vorsitzende des Hauptverbandes gleich bei seinem Amtsantritt damit beginnt, gescheiterte neoliberale Konzepte zu propagieren. Das sei aber nicht überraschend, sei doch Schelling ein Vertreter der gescheiterten neoliberalen VP-Wirtschaftspolitik zur Profitmaximierung der Konzerne. Dort habe man seit jeher auf Kürzen der Mittel für die PatientInnen gesetzt.
"Fest steht auch, dass es die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt unter der Führung von Hans-Jörg Schelling war, die 29 Millionen Euro an Versichertengeldern auf den Finanzmärkten mit riskanten Spekulationsgeschäften verspekuliert hat. Diese Politik darf beim Hauptverband keinen Einzug halten", fordert Haider.

In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung vom vergangenen Dezember sei bereits festgestellt worden, dass diese Spekulationsgeschäfte durch die Gesetzeslage nicht gedeckt gewesen seien.

Erich Haider merkte auch an, er unterstütze die Linie des neuen Gesundheitsministers Alois Stöger, der die Zusammenarbeit mit den Ärzten und Patienten in den Vordergrund stelle. Das sei der richtige Weg.
"Der Hauptverband unter Schelling muss sich um die so wichtige Prävention kümmern. Da ist das größte Potential für Kostendämpfung im Gesundheitswesen zu heben. Es ist Aufgabe des Hauptverbandes hier österreichweite Vorsorgeprogramme zu erarbeiten und die Umsetzung in allen Bundesländern zu fördern", macht Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider seinen Standpunkt einmal mehr deutlich.

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