AKS: "Kirche raus aus der Schule!"

Die Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) startet österreichweite Kampagne unter dem Slogan "Hände falten - Goschn halten" gegen den Einfluss von Religionen auf Bildung

Wien (OTS) - Kommenden Mittwoch, den 28.1.2009, um 10 Uhr startet die AKS vor dem Wiener Stephansdom eine bundesweite Kampagne gegen den Einfluss von Religionen auf das österreichische Bildungswesen. "Im 21. Jahrhundert ist kein Platz mehr in öffentlichen Bildungseinrichtungen für unwissenschaftliche und längst überholte Ansichten", so der Bundesvorsitzende der AKS, Klaus Baumgartner.

Die Kampagne "Hände falten - Gosch´n halten. Kirche raus aus der Schule" wird durch verschiedenste Aktionen und Informationsveranstaltungen in ganz Österreich bekannt gemacht, ein zentrales Element stellt dabei die Homepage "http://goschn-halten.aks.at" dar.

"Die kirchliche Bevormundung durch den voreingenommenen Religionsunterricht ist eindeutig fehl am Platz in Österreichs Schulen", so Baumgartner weiter. "Die Abschaffung als Pflichtfach ist so schnell wie möglich umzusetzen!", erörtert Baumgartner eine der Kernforderungen. "So soll der Religionsunterricht maximal als seitens der Kirche bezahlter Freigegenstand angeboten werden!"

"Werteorientierung an unseren Schulen darf nicht in einer konservativen Einbahn enden. Vielmehr gilt es, in Schulen ein offenes, kritisches Denken zu fördern" ist Baumgartner überzeugt, dass dies mit dem Einfluss von Religionen nicht möglich ist.

Religionsfreiheit ist ein wichtiges Gut, jeder Mensch darf glauben was er will. Doch dies kann nicht bedeuten, Kindern und Jugendlichen eine Religion, in Österreich meistens die römisch-katholische, aufzuzwingen. "Religionsfreiheit bedeutet auch die Freiheit von Religionen. Wir wollen eine Schulsystem, das frei ist von Religionen", so Baumgartner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Klaus Baumgartner, AKS-Bundesvorsitzender, Tel.: 0699/114 08 142
Lizenzfreie Fotos und Kampagnensujet auf Anfrage möglich

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