Kaiser: Haltung von "Wirtschaftspartei" ÖVP völlig unverständlich

Erfolgreichen Weg im Kärntner Gesundheitswesen weitergehen

Klagenfurt (SP-KTN) - Bezug nehmend auf die aktuelle Berichterstattung zur Kabeg betont Kärntens Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LR Peter Kaiser, dass für ihn und die SPÖ Kärnten die Sicherung der besten Gesundheitsversorgung für die Kärntner Bevölkerung höchste Priorität habe. Kaiser weist darauf hin, dass die Standortsicherung und Beschäftigungsgarantie bisher von allen Parteien mitgetragen wurde. Umso unverständlicher sei die Haltung der selbsternannten "Wirtschaftspartei" ÖVP, die gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise die Schließung von Standorten und den Abbau von Mitarbeitern offensichtlich befürworte, so Kaiser. "Die Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau, die allen Kärntnerinnen und Kärntnern jederzeit zu Gute kommen kann, sollte auf alle Fälle wichtiger sein, als das Auffangen von geplatzten Geschäften, von Wirtschaftsmagnaten und Spekulanten", stellt der Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent klar.

Auch die Kritik Neuners am Nettogebarungsabgang sei schwer nachvollziehbar, da er selbst als ÖVP-Vertreter im Aufsichtsrat diesem ebenso zugestimmt habe, wie dem Investitionsprogramm ruft Kaiser in Erinnerung. Auch würden im Kärntner Gesundheitswesen sehr wohl Einsparungspotentiale lukriert. Kaiser verweist in diesem Zusammenhang auf die Entwicklung der Bettendichte, bei der sich Kärnten im Bundesländervergleich bereits im Mittelfeld befindet. Des Weiteren unterstreicht Kaiser, dass Kärnten im Vergleich mit allen anderen Bundesländern die geringste Kostensteigerung im Bereich der Gesundheitsversorgung vorzuweisen habe.

"Kärnten braucht keinen Vergleich mit den anderen Bundesländern zu scheuen. Im Gegenteil, unsere Gesundheitsversorgung ist in vielen Bereichen vorbildlich", so Kaiser. Als Beispiele nennt er die Akutgeriatrie und Palliativmedizin sowie die erst kürzlich für ihre hohe Qualität ausgezeichneten Brustkompetenzzentren am LKH Klagenfurt und am LKH Villach. Außerdem verweist Kaiser auf die enorm hohe Patientenzufriedenheit die in Kärnten bei 93% liegt.

Angesichts dieser Tatsachen sei es umso unverständlicher, dass die ÖVP diesen erfolgreichen Weg nun verlassen wolle und damit die Verunsicherung bei Patienten und Mitarbeitern zu verantworten habe.

"Auch mangelt es der Forderung Neuners, die Kabeg zu entpolitisieren an Glaubwürdigkeit, werden dessen Tätigkeiten im Aufsichtsrat und den Ausschüssen künftig doch durch den "Politiker" Tauschitz wahrgenommen werden", verweist Kaiser abschließend auf dieses pikante Detail am Rande.

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