Belakowitsch-Jenewein gegen Frauenquote bei Parteienförderung

Wien (OTS) - "Demokratiepolitisch mehr als bedenklich ist die Forderung der Grünen, hinkünftig die Parteienförderung von einer Frauenquote abhängig zu machen", so FPÖ-NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Damit würden Frauen zu einem Neutrum degradiert - nur durch eine Quote in Funktionen zu kommen sei eine wahre Diskriminierung der Frauen.

"Frauen können sich sehr gut über ihre Persönlichkeit und Leistung definieren, ohne in das Alt-68er-Bild der Kampfemanzen zurückzufallen", erklärt Belakowitsch-Jenewein. "Es wäre weit sinnvoller, die grünen Frauen würden sich um die wahren Probleme von Frauen kümmern, wie die Unkulturen der Zwangsbeschneidung, Zwangsehe und Ehrenmorde." Auch sollten die grünen Abgeordneten darüber nachdenken, dass ganz offensichtlich nicht einmal die eigenen Abgeordneten Interesse an dieser Thematik hätten, wie anders sei es zu erklären, dass bei der Diskussion dieses Themas im Parlament nur 30% der weiblichen grünen Abgeordneten anwesend gewesen seien.

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