Belakowitsch-Jenewein: Alte Kampfrhetorik bei Gesundheitsreform

FPÖ für Zusammemlegung der Krankenkassen

Wien (OTS) - "Wenig zu bieten hat der neue Chef und
Politpensionist des Hauptverbandes, Hans-Jörg Schelling. Sein peinlicher Versuch, längst überholte Ideen aus der Mottenkiste zu reaktivieren und als absolute Neuigkeiten zu präsentieren, ist schon im Ansatz gescheitert", äußert heute FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Wenn Schelling meine, die im Frühsommer gescheiterte Reform zur Sanierung der Kassen wieder auferstehen zu lassen, so sei er schlecht beraten, habe doch der innerkoalitionäre Streit über diese direkt in Neuwahlen und Schelling aus dem Parlament geführt. "Dass er sich stattdessen über einen hochdotierten Job beim Hauptverband freuen darf, dankt er den Steuerzahlern, indem er einen neuerlichen Anschlag auf die Gesundheitsversorgung der Österreicher plant", so Belakowitsch-Jenewein. "Einsparungen auf dem Rücken der Patienten werden die freiheitlichen niemals akzeptieren!"

Stattdessen wäre Schelling gut beraten, endlich das Problem der zersplitterten Kompetenzen und Verantwortungen zu lösen, ebenso wie die Zusammenführung der Finanzierungstöpfe, nennt Belakowitsch-Jenewein freiheitliche Forderungen. Eine Reform dürfe das System an sich nicht zerstören, vielmehr solle sichergestellt werden, dass eine sinnvolle Bündelung von Finanzen und Kompetenzen für die Menschen eine effektive Versorgung aus einer Hand gewährleiste. Die FPÖ fordere daher einmal mehr die Zusammenlegung der Krankenkassen als optimale Lösung, um die unnötigen Mehrausgaben durch eine überbordende Verwaltungsbürokratie abzubauen.

Man dürfe die Menschen in einer Zeit der allgemeinen wirtschaftlichen Verunsicherung nicht noch zusätzlich irritieren. Diese hätten nämlich nach der unsäglichen Reform-Debatte mittlerweile begründete Angst, sich den Arztbesuch irgendwann nicht mehr leisten zu können, so die freiheitliche Gesundheitssprecherin. Sie appelliert an die Verantwortlichen, das Thema Gesundheitsreform unter Berücksichtigung der Oppositionsvorschläge rasch anzugehen.

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