Mang: Burgenländisches Pilotprojekt wichtiger Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität

Projekt-Präsentation bei der Konferenz der Umwelt-Verkehrs-Gesundheitsminister zum Programm THE PEP in Amsterdam

Wien (OTS) - Bei der Konferenz der Umwelt-, Verkehrs- und Gesundheitsminister zum Transport Health Environment Pan European Program, THE PEP, präsentierte der Generalsekretär des Lebensministeriums Reinhard Mang das burgenländische Schirmprojekt "Umweltverträglicher Verkehr und Tourismus in sensiblen Gebieten Region NeusiedlerSee/Fertö-tó". "Wir müssen THE PEP als Instrument nutzten, um verstärkt in umweltfreundliche Mobilität und Infrastruktur sowie innovative Technologien zu investieren. Damit setzten wir die richtigen Schritte gegen den Klimawandel und können trotz der Wirtschaftskrise die regionale Entwicklung ankurbeln und Arbeitsplätze sichern", so Mang, der bei der Konferenz in Amsterdam Umweltminister Niki Berlakovich vertritt.

THE PEP ist ein Gemeinschaftsprojekt der WHO/Europe und der UN ECE, der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa, mit dem ein Konzept zur nachhaltigen Mobilität entwickelt werden soll. Das burgenländische Projekt ist der österreichische Beitrag zum THE PEP-Programm, in dem Österreich die europäische Vorreiterrolle hat.

Die Region Neusiedler See/Fertö-tó wurde vom Lebensministerium als Modellregion ausgewählt, weil sie als ökologisch besonders sensible Weltkulturerbe-Region auch einen besonders sensiblen Umgang mit Verkehr und Infrastruktur erfordert. Mit dem Schirmprojekt wurden modellhafte Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, um die Anforderungen von Umwelt und Weltkulturerbe, Mobilität und Verkehr, Wirtschaft und Tourismus im Sinne einer nachhaltigen grenzüberschreitenden Regionalentwicklung in Einklang zu bringen. Das Projekt lief von 2002 bis 2007 und wurde auf Basis einer Übereinkunft zwischen dem österreichischen und ungarischen Umweltminister erarbeitet.

In insgesamt fünf Arbeitsmodulen wurden diverse Mobilitätsprojekte umgesetzt, unter denen die Einrichtung einer Mobilitätszentrale in Eisenstadt und die Gemeindebusse in Purbach, Mörbisch und Breitenbrunn besonders hervorzuheben sind. Letztere haben sich so bewährt, dass sie als zukunftsweisende Mobilitätsform für den ländlichen Raum weiter verbreitet werden sollen.

Die Umsetzung und Finanzierung erfolgte von den Bundesministerien für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und dem Land Burgenland sowie zahlreichen Partnern. Zusätzlich wurde es durch die Gemeinschaftsinitiative INTERREG des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die gesamten Projektkosten beliefen sich auf rund 12,2 Millionen Euro, von denen 50 Prozent von der EU kofinanziert wurden, die anderen 50 Prozent teilten sich Bund und Land jeweils zur Hälfte. Der Beitrag des Lebensministeriums über die Laufzeit betrug rund eine Million Euro. Dies teilt das Lebensministerium abschließend mit.

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