ÖAMTC kritisiert steigende Spritpreise trotz sinkender Öl- und Fertigproduktpreise

Club fordert rasche Weitergabe der Preisvorteile auf den internationalen Märkten an Konsumenten

Wien (OTS) - Seit dem 6. Jänner 2009 ist der Rohölpreis fast stetig gesunken, und zwar um durchschnittlich 15 Prozent. Auch die Spotmarktpreise in Rotterdam sind seit der zweiten Jännerwoche 2009 für Diesel um 12 Prozent gefallen. Und dennoch: In der Nacht auf heute wurden die Höchstpreise für alle Spritsorten um zwei Cent pro Liter angehoben. Die österreichweiten Durchschnittspreise sind sogar - je nach Spritsorte - um bis zu fünf Cent pro Liter gestiegen. "Steigende Preise an den Zapfsäulen kann in dieser Situation niemand verstehen. Die aktuellen Erhöhungen sind weder nachvollziehbar noch akzeptabel", kritisiert ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau und fordert, dass die sinkenden Preise am Rohstoff- und Fertigproduktmarkt an die Konsumenten weitergegeben werden.

Seit Mitte 2008, wo alle Autofahrer durch besonders hohe Kraftstoffpreise belastet waren, ist der Ölpreis sogar um unglaubliche 71 Prozent gesunken. Die derzeitigen Preise am Rohölmarkt sind damit auf einem Niveau, das es zuletzt im Februar 2005 gab. "Allerdings kostete Diesel damals 0,852 Cent und Super 0,922 Cent. Das war günstig im Vergleich zu den heutigen Preisen, die für Super um zwei Cent höher und für Diesel gleich um 11 Cent höher sind als die Werte von 2005", weist die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin auf signifikante Unterschiede hin. Selbst unter Berücksichtigung der Mineralölsteuererhöhung im vergangenen Sommer müsste insbesondere der aktuelle Preis für Diesel extrem gesenkt werden.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Dagmar Halwachs
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0002