Kunasek: FPÖ kritisiert Einladungspolitik der Uni Graz

FPÖ als stärkste Oppositionspartei des Landes wird wieder einmal ignoriert

Wien (OTS) - Unter dem Titel "The winner takes all" lädt die Karl-Franzens-Universität Graz heute zu einer Podiumsdiskussion über das Wahlrecht in den USA und Österreich. Unterstützt wird diese Veranstaltung vom Land Steiermark.

"Neben Politikwissenschaftlern, wie Prof. Peter Filzmaier, sind mit Fritz Kaltenegger, Laura Rudas und Maria Vassilakou auch Vertreter der Regierungsparteien und der Grünen zugegen. Die Parlamentsparteien FPÖ und BZÖ fehlen bei dieser Veranstaltung", kritisiert der Nationalratsabgeordnete und Landesparteisekretär der FPÖ-Steiermark, Mario Kunasek, die Einladungspolitik der Universität Graz.

"Ein interessantes Thema wird dadurch leider sehr einseitig betrachtet. SPÖ und ÖVP könnten die Veranstaltung dazu missbrauchen, die Diskussion um ein demokratiefeindliches Mehrheitswahlrecht in Österreich wieder zu beleben. Die Grünen als kleinste Parlamentspartei dürfen, um den Anschein der Objektivität zu wahren, ihren Senf zu ohnehin allen abgeben. Die FPÖ als stärkste Oppositionspartei des Landes wird hingegen wieder einmal ignoriert", führt Kunasek weiter aus.

"Grundsätzlich sind solche Veranstaltungen begrüßenswert und es ist der Universität zu danken, dass sie durch öffentliche Podiumsdiskussionen einen wichtigen Beitrag zur Allgemeinbildung leistet. Wenn dazu auch Politiker eingeladen werden, wäre es aber wünschenswert, wenn in Zukunft Vertreter aller Parlamentsparteien berücksichtigt werden um den Informationsgehalt dadurch vielseitiger und objektiver zu gestalten", appelliert Kunasek an die Verantwortlichen.

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