Korosec: "Arzneimittel-Sicherheitsgurt" rasch umsetzen

Seniorenbund unterstützt bundesweite Umsetzung des erfolgreich erprobten Projektes

Wien (OTS) - "Das Projekt "Arzneimittel-Sicherheitsgurt" ist mittlerweile sehr weit gediehen. Seit einem Jahr ist es jedoch ins stocken geraten. Die bundesweite Umsetzung ist nun rasch voranzutreiben", erklärt LAbg. Ingrid Korosec, Vorsitzende des Wiener Seniorenbundes, einleitend.

Bei diesem Projekt sind niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken miteinander vernetzt. "Wird nun dem Patienten ein Medikament verschieben, das sich mit den bisher eingenommenen Arzneien nicht verträgt, so schlägt das System Alarm und der Apotheker kann sofort ein anderes, verträglicheres Medikament wählen", beschreibt Korosec den Ablauf des "Arzneimittel-Sicherheitsgurtes".

Ältere Menschen, die von verschiedenen Ärzten Medikamente verordnet bekommen, sind von negativen Wechselwirkungen besonders betroffen. Nach Expertenstudien können diese Komplikationen und Wechselwirkungen sogar tödlich sein. Die e-card ist zu diesem System der schon jetzt einsatzbereite Schlüssel. "Besonders für die älteren Generationen ist dieses Projekt lebenswichtig. Es ist höchste Zeit, dass durch den "Arzneimittel-Sicherheitsgurt" die Gefahr schwerer Komplikationen und Erkrankungen verhindert wird", so Korosec weiter.

"Der Österreichische Seniorenbund fordert daher, ebenso wie der niederösterreichische Patientenanwalt Bachinger, eine möglichst rasche österreichweite Umsetzung des Projektes", hält Korosec abschließend fest.

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