Mölzer zur Kandidatenliste der Grünen für EU-Wahl: Randgruppen wie Lesben und Schwule sind offenbar wichtigstes Thema

Respekt für Voggenhuber, dem Sachkompetenz zuzubilligen ist - Wünschenswert, wenn Vana auch für österreichische Interessen und gegen EU-Fehlentwicklungen eintritt

Wien (OTS) - Johannes Voggenhuber verdiene persönlichen Respekt, und europapolitische Sachkompetenz sei ihm keineswegs abzusprechen, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer zum Ausscheiden des langjährigen Grünen Europaparlamentariers aus der Politik. "Auf der einen Seite hat Voggenhuber als Vizepräsident des Verfassungsausschusses eine umsichtige Führung gezeigt. Allerdings darf auf der anderen Seite nicht vergessen werden, dass er sich in den 13 Jahren als EU-Abgeordneter vom EU-Kritiker zum Teil des EU-Polit-Establishments gewandelt hat", betonte Mölzer, der auch Mitglied es Verfassungsausschusses des Europäischen Parlaments ist.

Zur Kandidatenliste der Grünen für die Europawahl am 7. Juni meinte Mölzer, die Spitzenkandidatur Ulrike Lunaceks erhärte den Verdacht, dass sich Grünen vorrangig um Randgruppen wie Schwule und Lesben kümmerten. "Offenbar wird die Einführung der Homo-Ehe, nach Möglichkeit europaweit, als das dringenste Problem gehalten", erklärte der freiheitliche EU-Mandatar.

Weiters meinte Mölzer, dass mit Interesse zu beobachten sein werde, ob Monika Vana, die auf dem dritten Platz steht, auch weiterhin für nationale Volksabstimmungen über den Vertrag von Lissabon eintreten werde. "Wenn dem so ist, dann wäre es abseits aller ideologischen Grenzen wünschenswert, wenn Vana ebenso wie die Freiheitlichen für die österreichischen Interessen und gegen die unzähligen Fehlentwicklungen in der EU eintritt", schloss der freiheitliche Europaparlamentarier.

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