Leitner/Sacher/Antoni: Waldviertel braucht leistungsfähige Verkehrsverbindungen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt

B37 als wichtige Verkehrsachse soll ausgebaut werden

St. Pölten, (SPI) - "Das Waldviertel braucht für die Standortqualität und damit für neue Betriebe und Arbeitsplätze leistungsfähige Verkehrsverbindungen. Leider hat die Region vom Fall des Eisernen Vorhangs bis jetzt noch nicht im erwarteten Ausmaß profitiert, die Gründe liegen vor allem auch in den Versäumnissen in der Verkehrspolitik bei Straße und Schiene. Die SPNÖ fordert seit Jahren den vierspurigen Ausbau der B37 als wichtige Verkehrsachse des Waldviertels und dieser Ausbau muss auch kommen", stellt sich Niederösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner hinter die Bemühungen des Waldviertels für einen Ausbau der B37.****

Auch für die beiden Waldviertler Mandatare NR Ewald Sacher und LAbg. Konrad Antoni führt kein Weg an einem Ausbau vorbei. "Das Waldviertel hatte es in der Vergangenheit nicht leicht und viele Orte vor allem im nördlichen Waldviertel leiden noch immer unter der Abwanderung. Dies betrifft nicht nur die Bevölkerung, sondern auch Betriebe. Auch was die Verkehrssicherheit betrifft, ist die B37-Sparvariante längst nicht mehr zeitgemäß. Die B37 ist abschnittsweise dreispurig ausgebaut, wechselseitig gibt es eine Überholspur, die von der Gegenfahrbahn nur durch eine doppelte Sperrlinie getrennt ist. Daher kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, vor allem die unzureichende Trennung der Fahrspuren ist ein Sicherheitsrisiko. Mit einem vierspurigen Ausbau wären viele Gefahren sofort entschärft", so die beiden Mandatare.

"Nachgedacht werden muss auch über einen Ausbau der Verkehrsverbindungen über Zwettl hinaus - nämlich im Rahmen der B36 und der B38 sowie von Gmünd aus mit der B2 und der B4 in Richtung Wien sowie in Richtung Großraum Linz mit der B41. Damit hätte das Waldviertel eine bessere Anbindung an große Wirtschaftsräume und der steigenden Verkehrsbelastung könnte entgegengewirkt werden. Der Anteil des Schwerverkehrs liegt an diesen Routen bereits bei rund 25 Prozent. Und was die von LH Erwin Pröll angesprochene ‚Mautersparnis’ betrifft - ein derartiges Argument ist mehr als unsinnig - denn viele Waldviertler brauchen ohnehin bereits jetzt eine Vignette, um zu ihren Arbeitsplätzen in den NÖ Zentralraum oder nach Wien zu kommen", so NR Sacher und LAbg. Antoni.
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