VP-Leeb: "Bauhelm der Woche für Konjunkturbremse Prammer"

Verschiebung des Parlamentsumbaus rein populistische Aktion

Wien (VP-Klub) - "Nationalratspräsidentin Prammer lässt sich offenbar von Brachial-Populisten vor deren Karren spannen. Anders sind ihre Aussagen in Sachen Verschiebung des Parlamentsumbaus nicht zu deuten. Statt als öffentliche Hand mit gutem Beispiel voranzugehen und ein Zeichen gegen die Krise zu setzen, riskiert Prammer den Verlust von Arbeitsplätzen, den Verlust von Vertrauen der privaten Konsumenten und untergräbt die Glaubwürdigkeit des Staates als Auftraggeber", reagiert die Wiener VP-Stadträtin Isabella Leeb auf den von Prammer aus durchsichtigen Motiven angeordneten Aufschub der Umbauarbeiten im Parlament.

"Eine derart undurchdachte wirtschaftspolitische Ansage führt dazu, dass die Bindung der Industrie an Großprojekte wegfällt und damit die KMU in Wien zum Handkuss kommen, als deren Schutzherren sich Prammers Parteigenossen in Wien gerade wieder einmal gerieren. Prammer führt damit sämtliche Konjunkturprogramme ad absurdum, die von der Bundesregierung gerade geschnürt wurden und mithelfen sollen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Vor allem die Wiener Wirtschaft hat unter der Verschiebung zu leiden. Die geschätzte Frau Nationalratspräsidentin verdient sich mit dieser Aktion im wahrsten Sinne des Wortes den Bauhelm der Woche", so Leeb weiter, die mit ihrer Bauhelm-Initiative künftig besonders bemerkenswerte Taten oder Wortmeldungen im Bereich Wirtschaft "auszeichnen" möchte.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0004