FP-Ebinger: Umstrukturierungsmaßnahmen im Bereich der Gesundheit setzen

Weitere Belastung der Bevölkerung wird entschieden Abgelehnt

Wien, 19.01.2008 (fpd) - Im Gesundheitssystem stimme längst von vorne bis hinten nichts mehr. Während bei den Ärzten zu Tode gespart wird, gehen die Spitäler vor Patienten über. Hier wird eindeutig gegeneinander statt miteinander gearbeitet, denn die Krankenkassen wollen die Patienten weg von den Ärzten in die Spitäler schicken, um Kosten zu sparen, die Stadt Wien möchte den umgekehrten Fall durchsetzen, da die Krankenhäuser von der Bundeshauptstadt und damit von den Steuergeldern selbst finanziert werden. Solange dies nicht geändert wird, sind seriöse Aussagen über Kostenstrukturen gar nicht erst möglich, so der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger vor dem Hintergrund eines heutigen Zeitungsinterviews von Bundesminister Stöger.

Einsparungspotenzial im Gesundheitssektor sieht Ebinger beispielsweise im Bereich der Medikamentenabgabe in den Apotheken. Gesamt etwa eine halbe Milliarde Euro liegen in den Medikamentenschränken der Wienerinnen und Wiener. Würde man gesetzlich eine stückgenaue Abgabe im Gesetzt verankern so könnte sicherlich ebenfalls eingespart werden.
Allerdings sind die Kosten für Medikamente, mit rund 13 Prozent an den Gesamtausgaben, vergleichsweise eher gering. Nur alleine damit, wird eine Sanierung des Gesundheitssystems nicht gelingen.
Sehrwohl kann man aber in Sachen Hanusch Krankenhaus einiges verändert. Das Hanusch Krankenhaus ist - und dies darf man nicht außer Acht lasse - nämlich für den größten Defizit-Brocken innerhalb der WGKK verantwortlich - hier muss endlich etwas getan werden.

Die Kassen müssen zusammengelegt werden und ein differenzierten Zugang für Staatsbürger und Nicht-Staatsbürger muss geben sein. Nur auf diese Weise kann der Fortbestand des österreichischen Gesundheitswesens gesichert werden, ist der Gesundheitssprecher überzeugt und hält abschließend fest, dass wenn Stöger nicht mehr zur Sanierung der Krankenkassen zu sagen hat, ein Beenden der Misere noch lange nicht in Aussicht sei. (Schluss) paw

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