VP-Leeb: "Straches Probleme mit dem Dienen"

FP-Theaterdonner gegen SPÖ völlig unglaubwürdig

Wien (VP-Klub) - Als "völlig unglaubwürdig" bezeichnet die Wiener VP-Stadträtin Isabella Leeb den Theaterdonner von FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache gegen die Wiener SPÖ: "Fakt ist, dass die FPÖ in Wien keine Gelegenheit auslässt, gemeinsame Sache mit den Rathaus-Roten zu machen." Bestes Beispiel ist für Leeb das Verhalten der FPÖ bei den Gemeinderatswahlen 2005, wo die SPÖ mit Hilfe der FPÖ kurzer Hand gigantische Millionendeals durch die politischen Gremien peitschen konnte. Dem SPÖ-nahen Compress-Verlag konnten für Leistungen im Rahmen der Auslandskommunikation der Stadt Wien für eine Vertragslaufzeit von zehn Jahren 146,4 Millionen Euro zugeschanzt werden. "Der rot-blaue Kuschelkurs kostet die Wiener Bürger Millionen" so Stadträtin Leeb.

Im Oktober 2006 machten SPÖ und FPÖ gemeinsame Sache, um den kritischen Pflegeombudsmann Werner Vogt loszuwerden, indem sie einfach die Institutionen Patientenanwalt und Pflegeombudsmann zusammenlegten. Oder beim Fünf-Millionen-Euro-Geschenk für den Theaterverein Kabelwerke. Oder beim Grundstücksdeal für das Riesen-Einkaufszentrum in Rothneusiedl. Oder in Sachen Hochhausdeal auf den Meidlinger KOMET-Gründen. Oder bei der Landstraßer Markthalle. "Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen", so die VP-Stadträtin weiter.

Amüsiert zeigt sich Leeb daher über den Strache-Sager von den "schwarzen Ministranten": "Es kann schon sein, dass Herr Strache Probleme mit dem Ministrieren oder Dienen hat. Das ist bei der FPÖ offenbar Programm. Denn statt den Bürgerinnen und Bürgern zu dienen und konstruktiv für die Menschen zu arbeiten, was gewählte Volksvertreter eigentlich tun sollten, spielt Strache die Menschen gegeneinander aus, schürt Hass, Neid und Missgunst. Insofern ist es verständlich, dass für ihn Ministranten verabscheuungswürdig sind. Im Gegensatz zur FPÖ ist die ÖVP gerne bereit, für die Bürgerinnen und Bürger gute Arbeit zu leisten und dem Volk zu dienen. Man kann daher angesichts der näher rückenden Wiener Gemeinderatswahl die Menschen nur davor warnen, linken Träumern oder rechten Rabauken und ihren Hetzparolen auf den Leim zu gehen", so Leeb abschließend.

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