Mikl-Leitner und Fakler präsentieren neues Fördermodell für den NÖ Arbeitsmarkt

Bildungskarenz plus und Hotline für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

St. Pölten (NÖI) - Das Land NÖ und das AMS bieten ab 1. Februar eine neue Förderung für Unternehmen und deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an, die sich gemeinsam entschließen, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten "einander treu" zu bleiben und die Zeit sinkender Auslastung für zukunftsorientierte berufliche Weiterbildung zu nutzen, nämlich die Bildungs-karenz plus.

"Mit der neuen Bildungskarenz plus werden die Interessen von Arbeitergeber und -nehmer optimal auf einander abgestimmt, indem beide Seiten eine gemeinsame Vereinbarung tref-fen, welches Weiterbildungsangebot die Arbeitskraft während der Karenz besucht. Damit entspricht das gewählte Weiterbildungsangebot dem (zukünftigen) betrieblichen Bedarf und auch den Wünschen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Arbeitsplatz und damit die Rückkehr in den Betrieb bleiben während der Weiterbildungskarenz für die Arbeitnehmer gewahrt", so VP-Landesrätin Johanna Mikl-Leitner und AMS NÖ-Landesgeschäftsführer Karl Fakler.

"Mit der Bildungskarenz plus wollen wir vor allem Klein- und Mittelbetrieben ein Instrumentarium in die Hand geben, um durch die Konjunkturkrise durch zu tauchen und dabei ihre Mitarbeiter nicht zu verlieren", informieren Fakler und Mikl-Leitner. Die Bildungskarenz plus stellt eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmer her.

Unter der Nummer 02742/9005 - 9555 bietet das Land Niederösterreich ab sofort in enger Zusammenarbeit mit dem AMS eine Hotline für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an, die Informations-und Hilfsdrehscheibe für Arbeitnehmer sein soll. So gibt es zahlreiche Förderungen für Arbeitnehmer vom Land über die Auskunft gegeben wird. Die Hotline soll aber auch Ratschläge und Tipps geben, was zu tun ist, wenn Arbeitnehmer Angst davor haben, ihren Job zu verlieren.

Nähere Infos zur Bildungskarenz:
> Keine Lohnkosten für Unternehmen, Zuverdienst für Arbeitnehmer möglich:
Während der Zeit der Bildungskarenz - die bis zu einem Jahr dauern kann - fallen keine Lohnkosten an, da das Weiterbildungsgeld über das AMS bezogen wird. Für den/die Ka-renzierte/n besteht die Möglichkeit des Zuverdienstes bis zur Geringfügigkeitsgrenze (357,74 Euro im Monat).

> 50-Prozent-Förderung des Landes für die Weiterbildung:
Die Kosten für die Weiterbildungsmaßnahme werden zu 50 Prozent vom Land NÖ geför-dert, maximal jedoch 2.640 Euro. Die Weiterbildung kann auch im Unternehmen selbst stattfinden. Voraussetzung dafür ist, dass eine zertifizierte Bildungseinrichtung mit der Durchführung betraut ist.

> Alles aus einer Hand:
Der Antrag auf Weiterbildungsgeld als auch auf Bildungskarenz plus wird durch den/die Arbeitnehmer bei einer der 23 AMS-Geschäftsstellen in Niederösterreich eingebracht. Die Weiterleitung des Antrages auf den 50%-igen Zuschuss zu den Weiterbildungskosten durch das Land erledigt das AMS.

Programm startet am 1. Februar
Das neue Angebot des Landes NÖ und des AMS ist ab 1. Februar 2009 abrufbar und läuft bis Ende des Jahres 2009. Die bilateral zwischen Arbeitnehmer und -geber vereinbarte Bil-dungskarenz muss auf Basis des AVRAG (Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz) erfol-gen. "Grundsätzlich muss das Arbeitsverhältnis bereits mindestens ein Jahr ununterbrochen angedauert haben, es sind aber auch Sonderregelungen für Saisonbeschäftigte möglich", erklärt Karl Fakler.

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9020 DW 140
www.vpnoe.at

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