Seniorenrat: Schutzbetrag für Hinterbliebenenpensionen rückwirkend anheben

Wien (OTS) - Die Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates, Karl Blecha (Pensionistenverband) und Dr. Andreas Khol (Seniorenbund), verlangen die rückwirkende Anhebung des sogenannten Schutzbetrages bei Hinterbliebenenpensionen mit Wirkung ab 1.11.2008.

In den beiden großen Seniorenorganisationen gab es dazu viele Anfragen von betroffenen Pensionistinnen und Pensionisten. Dabei geht es darum, dass zwar alle Eigenpensionen ab 1.11.2008 erhöht wurden, nicht aber der Schutzbetrag bei Hinterbliebenenpensionen. Dieser Betrag dient dazu, bei geringen Eigenpensionen die Hinterbliebenpensionen zu erhöhen.

Der Schutzbetrag beträgt derzeit 1.616,25 Euro und die Nichtanpassung bewirkt, dass zahlreiche Hinterbliebenenpensionen am 1.11.2008 gar nicht erhöht wurden, eine weitaus größere Zahl von rund 5.200 immerhin nicht die volle Pensionserhöhung erhalten haben. Sie erhalten ihre Erhöhung erst mit 1.1.2009.

Die beiden Präsidenten haben sich dieser Sache angenommen und ersuchen nun den Gesetzgeber, eine rasche Sanierung vorzunehmen und den Schutzbetrag rückwirkend ab 1.11.2008 - im Gleichklang mit den besonderen Regelungen für die Pensionsanpassung 2009 - zu erhöhen.

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Mag. Wolfgang Braumandl
Österreichischer Seniorenrat
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