Grosz zu ORF: Rechnungshofbericht offenbart "Management by Chaos" der ORF-Führung

Programm grottenschlecht, Gebührenbelastung exorbitant , Privilegienverträge der ORF Führung!

Wien (OTS) - "Dieser Rechnungshofbericht über den ORF offenbart
das "Management by Chaos". Privilegienverträge für parteipolitisch besetzte Führungskräfte, skandalöse Gehaltszulagen und Pensionsregelungen aus der Steinzeit stehen einem grottenschlechten Programm gegenüber. Unkoordinierte und fehlende strategische Überlegungen stehen einem aufgeblähten und rot/schwarz/grün besetzten Gleichgewicht des Schreckens gegenüber", so BZÖ-Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz in ein einer ersten Reaktion zum nunmehr dem Nationalrat vorgelegten ORF-Rechnungshofbericht.

Hauptkritikpunkte des Rechnungshofes seien die großzügigen Abfertigungen auf Direktorenebene, Bonifikationen für Ziele, zu deren Erreichung die Direktoren keinerlei Beitrag geleistet haben, horrende Aufwendungen für Pensionsregelungen, nicht nachvollziehbare Gehaltszulagen und keinerlei Abstimmungen des Managements und eine Doppel- und Dreigleisigkeit der Verantwortlichkeiten innerhalb des ORF, berichtet Grosz. "Dieser rot/schwarze/grüne Sumpf, der ständig nach Gebührenerhöhungen schreit, gehört trocken gelegt", so der BZÖ-Rechnungshofsprecher, der eine konsequente Umsetzung der Empfehlungen des Bundesrechnungshofes fordert.
"Dieser Bericht zeigt, dass der ORF neben der Selbstverwaltung den Gebietskrankenkassen der letzte geschützte Bereich für die Auswüchse der Großen Koalition ist. Der ORF ist ein Unternehmen der Österreicherinnen und Österreicher und gehört entpolitisiert", fordert Grosz einen Rückzug von SPÖ, ÖVP und Grünen aus dem Unternehmen.

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