Höbart: Skandal im Klassenzimmer

Lehrer müssen Schüler politisch neutral unterrichten

Wien (OTS) - FPÖ-Jugendsprecher NAbg. Ing. Christian Höbart kritisierte heute skandalöse politische Äußerungen eines niederösterreichischen Lehrers vor seinen Schülern. "Die Äußerungen, die der Fachlehrer S. in der Berufsschule für Tischler in Pöchlarn gegenüber seinen Schülern im Unterricht gemacht hat, sind unerhört und von regelrechter Dummheit und Unwissenheit geprägt!
Unter anderem wurde Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache als 'Idiot' und als 'rechtsradikal' bezeichnet. Weiters habe Strache angeblich 'seine Lehre abgebrochen' und er habe 'keine Ahnung von Wirtschaft'. Die Krönung dieser skandalösen Äußerungen ist aber:
'Sollte die FPÖ jemals regieren, so bedeute dies den Dritten Weltkrieg'! Diese Entgleisungen des Fachlehrers S. haben nichts mit politischer Bildung zu tun und sind ein Skandal! Ich würde selbstverständlich auch nicht wollen, dass Politiker anderer Fraktionen derart beschimpft und diffamiert werden!"

"Grundsätzlich sollte sich Fachlehrer S. mehr mit der Programmatik der FPÖ auseinandersetzen, dann wären solche letztklassigen und inkompetenten Aussagen gar nicht möglich, aber: Lehrer, welche dennoch so agieren wie eben dieser Berufsschullehrer aus Pöchlarn, sollten zur Rechenschaft gezogen und entsprechend disziplinär geahndet werden. Sinnvoll wäre der sofortige Entzug des Faches 'Politische Bildung' aus dem Unterrichtsplan dieses Lehrers. Es kann und darf nicht sein, dass unsere Jugendlichen im Unterricht einer solchen Hetze ausgesetzt werden!", so Höbart.

"Die Lehrerschaft ist grundsätzlich aufgefordert, sich zu politischen Fragen gegenüber ihren Schülern neutral zu verhalten. Politische Bildung bedeutet vor allem, Schüler zu kritischen Menschen zu erziehen. Dazu gehört aber auch, dass man als Lehrer nicht versucht, Schüler politisch engstirnig und vor allem einseitig zu beeinflussen", meinte Höbart abschließend.

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