In guten wie in schlechten Zeiten... hungern wir die Unis aus?

ÖH Medizin Wien zeigt sich solidarisch mit UNIKO und Bundes-ÖH

Wien (OTS) - Schon seit Jahren laufen die Universitäten der vorgehaltenen Karotte hinterher, um zumindest in die Nähe von Weltklasse zu gelangen. Trotz guter Konjunkturlage hat man so die Universitäten immer wieder zum Esel gemacht, nur um sie jetzt wieder um eine adäquate Finanzierung zittern zu lassen. Es ist auch derzeit nicht gesichert, ob in Zukunft ausreichend Geld für Bildung und Forschung zur Verfügung stehen wird.

Zukunft verspielt?

Doch jeder Wirtschaftler weiß, wer in Forschung und Entwicklung heute nicht investiert, zahlt in Zukunft drauf.
Gerade in der Medizin kommt durch Kürzungen der Investitionen die Ausbildung der Ärzte, die Forschung und Neuentwicklung von Medikamenten und Therapiemöglichkeiten und damit die Gesundheitsversorgung aller Österreicher in starke Bedrängnis. Bereits jetzt fehlen an der Medizinischen Universität Wien mindestens 200 Stellen, um die Aus- und Weiterbildung zu garantieren.

Wir richten daher unseren dringenden Appell an Bundesminister Hahn, das Ruder für die Universitäten herumzureißen und ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

Rückfragen & Kontakt:

Julia Straub
Vorsitzende ÖH Medizin Wien
Mail: julia.straub@uv-medizin.at
Tel: 0650-4940195

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0005