U-Bahnausbau - SP-Hora: "Madrid nicht mit Situation in Wien vergleichbar!"

Wien (SPW-K) - "In Madrid wurde in erster Linie die Umfeldregion
in Form einer Art "Stadtbahn" an die Stadt angebunden und dabei wurde nicht im innerstädtischen Gebiet, sondern außerhalb gebaut. Diese Situation ist mit Wien nicht zu vergleichen", reagierte heute der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ und Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat Karlheinz Hora, auf Aussagen von VP-Gerstl. "Natürlich ist es einfacher und kostengünstiger, auf freien Flächen zu bauen, dafür brauchen wir nicht die Expertise des VP-Verkehrssprechers. Tatsache ist, dass in Wien im Gegensatz zu Madrid der U-Bahnausbau im dicht verbauten innerstädtischen Gebiet stattfindet."

Insgesamt sei der Wiener U-Bahn-Ausbau ein internationales Erfolgsmodell und sichere jährlich fast 5000 Arbeitsplätze. "Wien hat seit 1978, also in 30 Jahren 70 Kilometer und 95 Stationen in Betrieb genommen - und in Wien gibt es keine Wellblech-Stationen, sondern hochqualitative Einrichtungen mit hohem KundInnennutzen", unterstrich Hora. "U-Bahnen-Strecken wurden in Wien oft unter schwierigsten geologischen und technischen Bedingungen errichtet, offenbar ist das dem VP-Verkehrssprecher nicht bewusst." Auch würden beim Wiener U-Bahn-Bau alle Arbeiten öffentlich und seit dem EU-Beitritt auch EU-weit ausgeschrieben und an den Billigstbieter vergeben.

Zum Rechungshofbericht zu den Wiener Linien sagte Hora: "Dieser Bericht wird von dem Wiener Linien sehr ernst genommen, allerdings wird hier über einen reinen Rohbericht diskutiert. Die Wiener Linien sind angehalten, sich ihre Kontrollmechanismen ganz genau anzusehen und werden das auch tun. Diese Evaluierung ist abzuwarten." (Schluss)

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