FPÖ-Neubauer: Festzug zum Tiroler Gedenkjahr darf keiner Beschränkung unterliegen!

Koordinator Dr. Khol soll eindeutige Stellungnahme abgeben

Wien (OTS) - Zu großer Unsicherheit bei den Südtiroler Schützen hat eine Mitteilung der Südtiroler Tageszeitung "Dolomiten" geführt, in der davon berichtet wurde, dass beim traditionellen Festumzug in Innsbruck anlässlich des Tiroler Gedenkjahres 1809 - 2009, die Teilnehmerzahl begrenzt sei. Demnach sollte der Südtiroler Schützenbund nur mit 2.800 Schützen am Umzug teilnehmen.

"Ich erwarte mir von Festzug-Koordinator Dr. Khol eine eindeutige offizielle Klarstellung, dass es beim Festzug zu keiner Bevormundung durch die Politik oder von anderer Seite hinsichtlich der Teilnehmerzahl kommen wird", forderte heute der freiheitliche Südtirol-Sprecher NAbg Werner Neubauer.

Weiters erwartet Neubauer von den Landeshauptleuten Platter und Durnwalder sowie Khol Aufklärung darüber, inwieweit die Pläne des geplanten "Alpini-Aufmarsches" in Bozen im Gedenkjahr gediehen und wie die Politik gegebenenfalls darauf reagieren wird.
"Darüber stellt die Haltung der Südtiroler Volkspartei gegenüber dem Schützenbund mittlerweile einen echten Skandal dar", sagte Neubauer. "Bis zum heutigen Tag, hat die zugesagte Aussprache in Form eines "Runden Tisches" zu den faschistischen Relikten in Südtirol nicht stattgefunden, das ist ein ungeheuerlicher Affront. Ich werde deshalb diese und andere anhängige offene Fragen im Südtirol-Unter-Ausschuss des österreichischen Parlaments zur Sprache bringen", kündigte Neubauer als Konsequenz der Ignoranz des Landeshauptmannes Durnwalder an.

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