EU für rasche Unterstützung der Autobranche

Mitterlehner begrüßt nach Gipfel europaweite Koordination

Wien (BMWA/OTS) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner nahm
am Freitag in Brüssel am informellen Treffen der EU-Wirtschaftsminister zur Autobranche teil. Der Vizepräsident der EU-Kommission und Industriekommissar Günter Verheugen hatte aufgrund der europaweiten Krise des Sektors dazu eingeladen. In Österreich fand ein entsprechendes Gespräch der Regierung, Sozialpartner, Wirtschaftsforscher und Vertreter der Autozulieferindustrie, sowie des Autohandels schon am 8. Jänner statt.

Beim Treffen in Brüssel ging es vorrangig um die Abstimmung der nationalen Programme zur Unterstützung der Branche, sowie um die Sicherstellung der Liquiditätsversorgung der Unternehmen. Mitterlehner stellte dazu die österreichischen Maßnahmen aus den Bereichen Finanzierung, Forschung & Entwicklung, sowie Arbeitszeitmodelle vor. "Die Unternehmen brauchen dringend Kredite. Sonst können sie bald nicht mehr produzieren und auch nichts investieren", sagte Mitterlehner. Die Banken sollten daher angehalten werden, wieder Kredite zu vergeben. Er begrüßte die schon beschlossenen Maßnahmen der Europäischen Investitionsbank - besonders die "Green Car Initiative" - und regte an, dass bei der EIB und bei der EZB bald weitere Möglichkeiten geschaffen werden, den Unternehmen der Automobilindustrie Kredite zur Verfügung zu stellen und rasch zu helfen.

Mitterlehner setzt sich nicht nur auf europäischer Ebene für die Autoindustrie und den -handel ein, er ist auch laufend mit den österreichischen Unternehmen in Kontakt. Neben den Zulieferern spricht er dabei derzeit vor allem mit den Autohändlern, die er für Montag zu einem Gespräch eingeladen hat. Zur Verschrottungsprämie gibt es keine europaweite Initiative. Mitterlehner begrüßt jedoch ausdrücklich, dass Missbrauch - etwa durch gefälschte Papiere -vermieden werden soll und auch kontrolliert wird ob die Autos tatsächlich verschrottet werden.

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