Kirche im "Süden" stellt sich auf die Seite der Flüchtlinge

Am 18. Jänner wird 95. kirchliche "Welttag der Migranten und Flüchtlinge" begangen

Wien, 16.1.09 (KAP) Am Sonntag, 18. Jänner, wird der 95. kirchliche "Welttag der Migranten und Flüchtlinge" begangen. Dieser Tag wurde erstmalig 1914 von Benedikt XV. unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufen und erinnert heute an die dramatische Situation der rund 200 Millionen Flüchtlinge weltweit. Der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich ("missio"), Msgr. Leo Maasburg, betonte am Freitag, dass die katholische Kirche in den Ländern des "Südens" auf der Seite der Flüchtlinge steht. Wörtlich stellte Msgr. Maasburg fest: "Am schlimmsten trifft es immer die Wehrlosesten: Frauen und Kinder. Flüchtlinge, Asylsuchende und Vertriebene brauchen unsere Hilfe. Als Christen erinnern wir uns, dass auch Christus ein Flüchtling in Ägypten war. Deshalb ist es ein Ausdruck unserer Liebe zu ihm, mit allen Flüchtlinge solidarisch zu sein und in allen Teilen der Welt und mit allen Mitteln das friedliche Miteinander zu fördern".

Die Projektpartner der Päpstlichen Missionswerke unterstützen Flüchtlinge und Vertriebene in aller Welt: Kinder, die Opfer des jahrzehntelangen Bürgerkriegs in Kolumbien sind, verfolgte Christen aus dem Irak oder aus dem indischen Bundesstaat Orissa, Vertriebene aus den südlichen Provinzen des Sudan. (Informationen: Eugen Waldstein, Tel.: 513.77.22/28 oder 0664/430.07.48, E-Mail:
presse@missio.at; Spenden: Kto. PSK Nr. 7,015.500, BLZ: 60.000, Online-Spenden: www.missio.at). (ende)
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