ÖAMTC: NoVA-Stufenmodell verbindet ökologische und ökonomische Gesichtspunkte

Club fordert Maßnahmen zur Entlastung von Autofahrern und Wirtschaft

Wien (OTS) - Die Lage des Automobilsektors ist heute Thema eines informellen Mininstertreffens in Brüssel. Während in vielen europäischen Ländern bereits Maßnahmen als Hilfestellung für Automobil- und Zulieferbranche beschlossen sind, wurden in Österreich noch keine konkreten Schritte gesetzt. Das vom ÖAMTC vorgeschlagene Modell, die NoVA stärker an den Schadstoffausstoß eines Fahrzeugs zu binden, bietet Antworten auf mehrere brisante Fragen Wirtschaft und Umweltschutz betreffend. "Ökologische und ökonomische Gesichtspunkte werden durch das ÖAMTC-Modell miteinander verknüpft", betont der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Mario Rohracher, die Vorteile des Modells gegenüber anderen Vorschlägen. So bringt das Verschrotten eines alten Fahrzeugs zwar Vorteile für die Umwelt, kostet aber auch Geld und Energie.

Das ÖAMTC-Modell sieht die stufenweise Einhebung der NoVA auf Basis der Schadstoffemissionen vor. Fahrzeuge unter 120 g CO2/km wären von der NoVA befreit, ein Umweltbonus von 1.000 Euro sollte ein zusätzlicher Kaufanreiz sein. Für Autos zwischen 120 und 180 g CO2/km soll die NoVA halbiert werden. Für Fahrzeuge über 180 g CO2/km bleibt im neuen Modell alles beim Alten. "Das Club-Modell verknüpft Maßnahmen zur Entlastung der Autofahrer mit der Förderung der angeschlagenen Wirtschaft sowie der Notwendigkeit, die Schadstoffemissionen nachhaltig zu reduzieren", unterstreicht der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung die Vorteile. Kaufanreize bringen die Wirtschaft in Schwung. Wenn Konsumenten zu schadstoffarmen Jung-oder Neuwagen greifen, bleiben Arbeitsplätze verstärkt erhalten oder werden im besten Fall sogar neu geschafften.

Aus Sicht des ÖAMTC müssen Maßnahmen ehestmöglich fixiert werden. "Die Konsumenten sind verunsichert. Sie erwarten von der Politik konkrete Antworten auf die anstehenden Fragen", so Rohracher abschließend.

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