- 16.01.2009, 11:16:27
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Peter Haubner: Weiterhin scharf gegen Doping ankämpfen - Anpassung der Richtlinien an neue WADA-Standards notwendig
Forderung nach Einrichtung eines Unterausschusses im Sportausschuss
Wien (ÖVP-PK) - "Die ÖVP wird weiterhin mit Nachdruck daran
arbeiten, dass im Kampf gegen Doping sämtliche verfügbare Instrumente
zur Anwendung kommen und der Spitzensport in Österreich auf eine
saubere und ehrliche Weise ausgetragen wird. Ich werde mich daher
mit Nachdruck für eine neue parlamentarische Anti-Doping-Initiative
einsetzen und hoffe auf die Unterstützung aller anderen im Parlament
vertretenen Parteien", so heute, Freitag, der Sportsprecher der ÖVP
im Nationalrat, Sportunion-Präsident und stellvertretende Klubobmann
der ÖVP Abgeordneter Peter Haubner.****
Speziell gehe es für Haubner nun darum, inwieweit die bestehenden
Anti-Doping Bestimmungen, insbesondere im Hinblick auf das
strafrechtliche Verbot von Blut- und Gen-Doping sowie eine
Besitzstrafbarkeitsregelung verschärft werden können. "Da jetzt auch
die neuen WADA-Codes und WADA-Standards vorliegen, sehe ich den
Zeitpunkt für günstig, in einem Unterausschuss des Sportausschusses
die österreichischen Standards den internationalen Vorgaben
anzupassen und in diesem Zug auch alle weiteren österreichischen
Bestimmungen nachzuschärfen und zu überprüfen", begründet Haubner die
Forderung nach Einsetzung eines Unterausschusses.
Weiterhin ein klares Nein kommt von der ÖVP, wenn es um die Forderung
nach einer strafrechtlichen Verfolgung von Sportlern geht. "Sportler,
die mittels Doping bessere Leistungen erbringen und dabei überführt
werden, sind am besten damit bestraft, wenn sie in der Ausübung ihrer
Sporttätigkeit eingeschränkt oder gesperrt werden. Hier ist eine
weitere strafrechtliche Verfolgung überflüssig", betont Haubner
weiter. Die Diskussion im Verfassungsausschuss am Mittwoch habe
gezeigt, dass hier eine große Einigkeit zwischen den Parteien
bestehe.
Für Haubner habe der Spitzensport in Österreich nach den Dopingfällen
von Turin und bei der Tour de France sehr gelitten und an Vertrauen
in der Bevölkerung verloren. "Dabei dürfen wir aber nicht die
zahlreichen ehrlichen Spitzensportler vergessen, die uns immer wieder
mit großartigen Leistungen große Freude bereiten und besonders für
die Jugend ein Vorbild sind. Diese Spitzensportler gilt es zu
schützen", schloss Haubner.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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