BZÖ - Widmann: Kulturbudgets sind keine heiligen Kühe

Linz 2009-01-16 (OTS) - "Wenn Landeshauptmann Pühringer das Senken der Kulturbudgets um 10 Prozent, einen Gehaltsstopp für Landes- und Gemeindepolitiker sowie ein massives Sparen bei den Repräsentationsausgaben und Eröffnungsfeierlichkeiten als "absurd" bezeichnet, sieht man deutlich, wie abgehoben und realitätsfremd die alte Volkspartei in Oberösterreich inzwischen ist", legt BZÖ-Landessprecher Abg. Mag. Rainer Widmann heute in der aktuellen Diskussion über Einsparungsmöglichkeiten nach, um damit zusätzliche Gelder für Arbeitsplätze und Familien frei zu machen.

Alleine das Musiktheater koste rund 200 Mio. Euro. Auch die neue Linzer Musikuni, das Lentos und das AEC mit ausufernder Finanzierung, der Ausbau des Linzer Schlosses oder das Kulturhauptstadtjahr mit rund 70 Mio. verursachen gewaltige Kosten. "In nur drei Jahren werden VP-Pühringer, SP-Dobusch und Co. rund 500 Mio. Euro in Linz für Kultur verbaut haben. Hinzu kommt das laufende Landes- und Stadtbudget 2009 mit 160 bzw. 30 Mio. Euro. In einer Zeit der Wirtschaftskrise, in der Menschen Jobs verlieren oder auf Kurzarbeit umgestellt werden und in einer Zeit in der Menschen und Familien oft nicht wissen wie sie heizen und leben sollen, ist auch das Kulturbudget zu hinterfragen und zu kürzen. Da gibt es keine heiligen Kühe, wie das der Landeshauptmann gerne hätte. Das "Kultur-Monsterprogramm" ist in ein "Beschäftigungs- und Sozialmonsterprogramm" umzuwandeln. ÖVP und SPÖ sollen sich von ihrem Kulturrausch verabschieden und mit dem BZÖ Geld für Arbeit, die Menschen und die Familien frei machen. Die BZÖ Vorschläge für ein Müttergeld, ein Schulstartgeld und das Jugendgeld liegen auf dem Tisch", nennt Widmann abschließend konkrete BZÖ - Vorschläge.

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