Vilimsky für 2.500 Euro Verschrottungsprämie - Mitterlehner soll Autohandel nicht im Stich lassen!

Wien, 16-01-2009 (fpd) - Für 2.500 Euro österreichische Verschrottungsprämie - analog der Regelung in der Bundesrepublik Deutschland - sprach sich heute FPÖ-Verkehrssprecher und Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky aus. Es sei ein Skandal der Sonderklasse, wie ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner die rund 350.000 Beschäftigten rund um den heimischen Autosektor im Regen stehen lasse.

Geht der Autohandel ein, gehen viele Wirtschaftszweige ein, warnt Vilimsky. Wenn schon die Regierung die FPÖ-Forderungen nach Abschaffung der Normverbrauchsabgabe - ohnehin ein österreichisches Kuriosum in der EU - und/oder das temporäre Aussetzen der KFZ-Steuer nicht realisieren möchte, dann wenigstens die Einführung einer Verschrottungsprämie, wie etliche Länder in der EU bereits erfolgreich praktizieren, so Vilimsky.

In Österreich seien immerhin um die 350.000 Menschen in Produktion, Handel und Reparatur von Kraftfahrzeugen beschäftigt. 70.000 davon direkt im Fahrzeughandel und Gewerbe. Genauso wie SPÖ und ÖVP ihren parteinahen Bankdirektoren einen generösen Rettungsschirm in Form von 15 Milliarden Euro Partizipationskapital zur Verfügung gestellt haben, müsse es auch für den österreichischen Autosektor einen wirksamen Rettungsschirm geben, sonst knallt dieser in der internationalen Finanzkrise mehr oder minder ungebremst auf den Boden. Die Verschrottungsprämie sei dafür ein möglicher Ansatz, denn der Neuwagenverkauf müsse unbedingt angekurbelt werden. Es benötige spürbare Anreize für den potentiellen Käufermarkt, also Verbilligungen. Mitterlehner müsse endlich handeln, fordert Vilimsky abschließend. (Schluss) hn

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