Wehsely: OP-Anmeldezeiten-Management hat sich bewährt

Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely zieht nach einem Jahr Bilanz

Wien (OTS) - Genau vor einem Jahr wurde das neue elektronische OP-Anmeldezeiten-Management der Spitäler der Stadt Wien präsentiert. "Ein Jahr danach lässt sich eine beachtliche Bilanz ziehen: Bereits alle Spitäler der Stadt Wien arbeiten mit dem neuen, transparenten System, die Anmeldezeiten sind in vielen Fächern deutlich gesunken", betonte Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely am Freitag gegenüber der Rathaus-Korrespondenz. "In den Spitälern der Stadt Wien gilt: Spitzenmedizin für alle und Menschlichkeit als höchstes Prinzip", so Wehsely.****

Wartete man etwa auf eine Bandscheibenoperation in der Krankenanstalt Rudolfstiftung Ende Juli 2008 noch etwa 53 Tage, sind es jetzt nur noch 35 Tage vom Anmeldezeitpunkt bis zur Operation. Die Anmeldezeit für Knieoperationen im Orthopädischen Krankenhaus Gersthof hat sich seit dem Sommer von 91 auf 75 Tage reduziert. Für eine Hüftoperation im Otto-Wagner-Spital braucht es aktuell eine Anmeldezeit von nur 100 Tagen.

Das Wartelistenmanagement erfolgt vollkommen transparent und verhindert Doppel- beziehungsweise Mehrfachmeldungen. Den ÄrztInnen ist es damit möglich, festzuhalten, wann und warum sie eine Patientin oder einen Patienten auf die OP-Terminliste setzen und welche Vorbereitungen notwendig sind. Bevorzugungen durch das computergesteuerte System sind nicht möglich.

Die Dringlichkeit der OP-Termin-Vergabe bestimmen ausschließlich medizinische Kriterien. Für Akutfälle, die immer sofort behandelt werden, steht selbstverständlich eine 24-Stunden-Versorgung zur Verfügung. Bei planbaren, nicht akuten Eingriffen wird gemeinsam mit der/dem PatientIn ein passender Termin gesucht. Auf spezielle Wünsche der PatientInnen, etwa wegen eines anstehenden Urlaubs, wird Rücksicht genommen. In vielen Fällen muss aber auch aus medizinischer Sicht eine Menge vorbereitet werden, damit eine Operation sicher durchgeführt werden kann.

Ausweitung der Operationszeiten

Eine weitere entscheidende Maßnahme zur Verkürzung der OP-Anmeldezeiten ist die kontinuierliche Ausdehnung der Operationszeiten für planbare Eingriffe in den Nachmittag. 50 Prozent aller operierenden Abteilungen im KAV operieren so bereits vormittags als auch nachmittags. Möglich wird das durch flexible Dienstzeiteneinteilungen. (Schluss) me

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