Weinzinger zu Aktienrechtsreform: Im Regierungsprogramm fehlen konkrete Maßnahmen

Postenschacher und Proporz feiern wieder fröhliche Urstände

Wien (OTS) - Im Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP wird mit Recht die Stärkung der Aktionärsrechte gefordert. "Wie in vielen anderen Bereichen, werden auch hier keine konkreten notwendigen Maßnahmen genannt", kritisierte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Lutz Weinzinger.

"Um überhöhte Managergehälter, die auf Kosten der Aktionäre gezahlt werden, zu verhindern, muss vor allem der Aufsichtsrat reformiert werden", so Weinzinger. "Vor allem dürfen keine alten Vorstandsmitglieder oder mit dem Management verbundene Personen im Aufsichtsrat sitzen. Es sollten auch unabhängige Außenseiter berufen werden", betonte Weinzinger, dass nach Ansicht der FPÖ vor allem die Informationsrechte für die Aktionäre gestärkt werden müssen.

Des weiteren sprach sich der FPÖ-Finanzsprecher dafür aus, "dass das typische Proporz-Postenschacherspiel, welches unter der SPÖ-ÖVP-Regierung wieder aufgelebt ist, ein rasches Ende finden muss. Denn unter Bundeskanzler Faymann feiern Proporz und Postenschacher weiterhin fröhliche Urstände." Weinzinger nannte als ein Beispiel von vielen in diesem Zusammenhang abschließend die Austro Control, wo der ehemalige SPÖ-Mitarbeiter Dr. Heinz Sommerbauer als Vorstandsdirektor installiert wurde.

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