Rosenkranz: Zentralmatura eine gute Sache - Wenn sie mit den richtigen Begleitmaßnahmen eingeführt wird

Chance, Matura bundesweit auf ein Niveau zu heben

Wien (OTS) - Die von Unterrichtsministerin Schmied verordnete, standardisierte und kompetenzorientierte Reifeprüfung, die ab 2013/14 in Kraft treten soll, wird vom Vorsitzenden des parlamentarischen Unterrichtsausschusses, FPÖ- Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz begrüßt. "Die Zentralmatura ist seit jeher eine fixe Forderung freiheitlicher Bildungspolitik - so setzt sich am Ende das Gute durch."

Die Zentralmatura dürfe in diesem Fall nicht als gleichmacherisch betrachtet werden, sondern im Gegenteil - gekoppelt an einheitliche Bildungsstandards - als Chance, die Matura bundesweit aufzuwerten. Freilich sollte dabei die nächst höhere Bildungsstufe, also in diesem Fall die Universitäten, an einer Definition der benötigten Bildungsstandards maßgeblich beteiligt sein. Die frei gewählten Maturafächern sollten höchstens 40 Prozent betragen und sich am Schwerpunkt eines allfälligen späteren Studiums orientieren, sodass die Entscheidung nicht nur zugunsten "billiger" Maturafächer ausfalle. Ein angehender Medizinstudent sollte z.B. in einem naturwissenschaftlichen Fach maturiert haben. Die Zentralmatura sei somit nur ein Pflasterstein auf dem steinigen Weg zur Verbesserung des österreichischen sekundären Bildungssektors, schließt Rosenkranz.

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