LR Dobernig: BZÖ unterstützt Untersuchung des verunreinigten Petzenwassers!

Nach Penker Kanalrebellen auch Bürgerinitiative "Gesundes Trinkwasser" bei LHStv. Rohr abgeblitzt - BZÖ sagt Unterstützung zu

Klagenfurt (OTS) - Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Penker Kanalrebellen unter der Führung von Obmann Josef Pototschnig dankte Finanzreferent Harald Dobernig den "Kanal-Galliern" für ihren unermüdlichen Einsatz, der sie nach 9 Jahren endlich ans Ziel geführt hat. "Heute verfügt Penk endlich über eine dezentrale und ökologisch sinnvolle Abwasserentsorgung. Zugleich hat die Abwassergenossenschaft den Menschen mit ihrem Entsorgungsprojekt viel Geld erspart", so Dobernig.

Bekanntlich hat der verstorbene Landeshauptmann Jörg Haider die Abwassergenossenschaft maßgeblich unterstützt und mit der Beiziehung externer Gutachter gegen allen Widerstand seitens Bürgermeisters Flödls und der SPÖ die wasserrechtliche Bewilligung durchgesetzt. Zusätzlich gab es von den BZÖ-Regierungsmitglieder eine Sonderförderung in Höhe von 42.000 Euro für das Projekt, während sich der zuständige Referent Reinhart Rohr an der Gemeinde abputzte und eine Förderung verweigerte.

"Leider gibt es in der Gemeinde Feistritz ob Bleiburg jetzt auch ein Problem mit dem Trinkwasser. Auch hier wird das BZÖ Unterstützung leisten", so Dobernig. Die Bürgerinitiative "Gesundes Trinkwasser" unter der Führung von Karl Mert habe bereits 900 Unterschriften gesammelt, sei aber damit bei dem für Wasserwirtschaft zuständigen Referenten Rohr abgeblitzt. "Offenbar ist es die neue Linie der SPÖ, gegen die Menschen statt für die Menschen zu sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass Rohr der Bürgerinitiative in einem Gespräch erklärt hat, dass er weder Untersuchungen noch andere Initiativen in der Angelegenheit geplant habe." Deshalb werde nun Landeshauptmann Gerhard Dörfler als oberstes wasserwirtschaftliches Planungsorgan und er, Dobernig, für eine ordnungsgemäße Untersuchung des verunreinigten Petzenwassers sorgen. Danach werde man eine gemeinsame Lösung suchen, wobei die UV-Bestrahlung des Wassers nicht die einzige Möglichkeit sei.

Josef Pototschnig von der Abwassergenossenschaft Penk dankte dem BZÖ, dem verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider, LH Dörfler und Dobernig für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Die kleine Ortschaft Penk mit 75 Häusern habe nach langem Kampf den Beweis erbracht, dass Abwasserentsorgung im dünn besiedelten ländlichen Raum durch ein dezentrales Abwassersystem ökologisch sinnvoller und weit günstiger sein kann. "Wir haben für unser Projekt 260.000 Euro veranschlagt gehabt, und diese Kosten werden wir auch einhalten können. Im Vergleich zu den Kosten für den zentralen Großkanal haben wir damit etwa eine Million Euro eingespart."(Schluss)

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