SJÖ und SJG Kärnten zu VP-Tauschitz: Angriffe gegen Arigona Zogaj völlig unangebracht

Moitzi und Raunig fordern von Tauschitz Entschuldigung bei Arigona Zogaj

Wien/Klagenfurt (SK) - "Eine Wortwahl wie die von VP-Klubobmann Tauschitz ist vollkommen unangebracht und eines Landtagsabgeordneten unwürdig. Wenn Tauschitz glaubt, sich mit solchen Worten vor Jugendlichen profilieren zu können, ist er als Politiker unglaubwürdig", so reagiert Michael Raunig, Landesvorsitzender der SJG Kärnten, auf die gestern getätigten Äußerungen von Kärntens ÖVP-Klubobmann Stephan Tauschitz. ****

In dieselbe Kerbe schlägt Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ): "Die Rhetorik, die die ÖVP an den Tag legt, ist fehl am Platz. Äußerungen wie diese sind einer Lösungsfindung im Fall Zogaj nicht zuträglich. Die Verantwortlichen sollen endlich Menschlichkeit beweisen und eine dauerhafte Aufenthaltslösung für die Familie Zogaj finden. Dabei darf sich die Innenministerin nicht aus der Affäre stehlen", fordert Moitzi eine gemeinsame Bearbeitung der Verfahren aller Zogaj-Familienmitglieder in Österreich.

Abschließend kritisieren Raunig und Moitzi, die Versuche einiger selbsternannten "Law-and-Order-Politiker" den Fall Zogaj zu instrumentalisieren: "Es kann nicht angehen, dass mit der Zukunft einer Familie politisches Kleingeld gewechselt wird. Die ständigen Angriffe auf die Familie Zogaj sind unverzüglich einzustellen. Der Asylantrag wurde zugelassen und es wird ein Asylverfahren geben, das muss auch die ÖVP akzeptieren, ohne ständig das Ergebnis des Verfahrens vorwegnehmen zu wollen." (Schluss) df/mp

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