BZÖ-Dobernig: Banken müssen endlich Kredithahn öffnen!

"Es kann nicht sein, dass sich Banken an den Hilfspaketen nur bedienen" - Landeshaftung für Anleihe der Hypo kommt nur, wenn Kärntner Betriebe und Projekte profitieren

Klagenfurt (OTS) - "Es kann nicht sein, dass sich die Banken an
den staatlichen Hilfspaketen bedienen und die Unternehmen gleichzeitig aushungern lassen. Die Banken müssen endlich den Kredithahn öffnen und den Klein- und Mittelbetrieben zusätzliches Kapital zur Verfügung stellen. Nur so können wir die Wirtschaftskrise erfolgreich bekämpfen", so BZÖ-Finanzreferent Harald Dobernig zur aktuelle Diskussion. Bekanntlich hat die Erste Group gestern als erste Großbank einen Rahmenvertrag mit der Republik bestätigt, der die Bank dazu ermächtigt, staatsgarantierte Anleihen von bis zu 6 Milliarden Euro zu begeben. Weitere Banken sollen folgen.

"Die Banken picken sich die Zuckerln aus dem Bankenhilfspaket des Bundes heraus, während sie den Unternehmen Kredite verweigern. Hier muss es sofort ein Umdenken geben", so der Finanzreferent. In Kärnten werde es dieses System des Bundes jedenfalls nicht geben. "Bei uns werden nicht die Banken profitieren, sondern die Kärntner Wirtschaft. Stärken wir die Unternehmen mit günstigen Krediten, sorgen wir auch für die Erhaltung der Kärntner Arbeitsplätze. Garantiert."

Deshalb komme eine Landeshaftung für eine Anleihe der Hypo auch nur dann infrage, wenn den Klein- und Mittelbetrieben in Kärnten endlich umfangreiche Kredite zur Verfügung gestellt und wichtige Kärntner Projekte unterstützt werden. "Wenn die Banken unseren Unternehmen weiter kein Geld zur Verfügung stellen, können sie auch nicht andauernd mit unserer Hilfe rechnen", so Dobernig. (Schluss)

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