FPÖ: "Wien ist Hauptstadt der Kriminalität"

Wien (OTS) - Am Donnerstag fand ein Medientermin der Wiener Freiheitlichen mit Sicherheitssprecher GR Mag. Johann Gudenus und NR Werner Herbert zum Thema "Sicherheitschaos in Wien - Innenministerin verharmlost Statistik" statt.

Gudenus zweifelte eingangs an der "positiven" Kriminalstatistik. Diese sei geschönt und spiegle nicht die Realität wider. Laut FPÖ hätten sich 60 Prozent der WienerInnen im Jahr 2008 "sicher gefühlt", 2001 wären es noch 80 Prozent gewesen. Öffentliche Aufgaben würden aufgrund von Einsparungen nicht mehr wahrgenommen und BürgerInnen müssten sich immer öfter selber schützen. Vor allem Einbrüche und Vandalismus seien angestiegen. Besonders hätte die Kinder- und Jugendkriminalität zugenommen. Das betreffe im Speziellen die Straßenkriminalität von "ausländischen Jugendgangs". Aufklärungsbedarf bestehe auch an Schulen, da dort etliche Gewaltakte "verschwiegen" würden.

Die FPÖ forderte die Nachbesetzung von 500 Planstellen der Wiener Exekutive, die eine sehr gute Arbeit leiste, "Opferschutz vor Täterschutz", eine Ausweitung der Platzverbote, ein allgemeines Bettelverbot und einen städtischen Ordnungsdienst, der die Exekutive unterstützen soll. Um die niedrige Aufklärungsrate bei PKW-Diebstählen zu erhöhen, müsste an den Stadtausfahrten eine automatische Nummernerkennung installiert werden, so der FPÖ-Sicherheitssprecher.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Telefon: 01 4000-81798, Internet: www.fpoe-wien.at/. (Schluss) cwk

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