Grünewald: Hahn spart Unis kaputt und gefährdet die Zukunft junger Menschen

Grüne fordern Parteien übergreifende Initiative für Bildung und Forschung

Wien (OTS) - "Wissenschaftsminister Hahn spart die Unis und Fachhochschulen kaputt und gefährdet damit die Zukunft junger Menschen. Aber offenbar findet er nicht einmal etwas dabei, denn anders ist seine schnoddrige Arroganz, mit der er den Protesten aller Betroffenen an Universitäten und Fachhochschulen begegnet, nicht erklärbar. Ein Österreich weiter Protest gegen Kahlschlag in Wissenschaft und Forschung ist deshalb dringlicher denn je", meint der Wissenschaftssprecher der Grünen, Kurt Grünewald. Er unterstützt die eindeutigen Worte von Erhard Busek zur bildungspolitischen Misere.

"Die Verantwortlichen sollten spätestens jetzt erkennen, dass weitere Kniefälle und Appelle gegenüber dem Ministerium die Situation der Universitäten und Fachhochschulen nicht verbessern werden", so Grünewald. Analysen der OECD zur Bildungssituation und Finanzierung, Rankings und Evaluierungen internationaler Fachorganisationen weisen seit Jahren auf die Unterdotierung der Universitäten und FHS hin. Erfolglos bleiben all die Beschlüsse des Parlaments wie auch jener, das Budget der FHS um 34 Prozent zu erhöhen und für die tertiären Bildungssektor zwei Prozent des BIP zu erreichen. "Das wären jene Konjunkturpakete die Zukunft und Nachhaltigkeit haben", erläutert Grünewald.

"Wenn von Seiten einiger Politiker und Industrieller spöttisch gefragt wird wie viele Universitäten Österreichs unter den ersten hundert Europas oder der Welt liegen, sollten sich Ministerien, Minister und Industrielle doch auch einmal einem internationalen Ranking unterziehen und sehen auf welchem Rang sie selbst liegen", so Grünewald und weiter: "Ich verlange eine Parteien übergreifende Initiative für Bildung und Forschung und eine neue Koalition aller Vernünftigen, um hier endlich jenes Signal zu setzen, welches schon lange notwendig gewesen wäre. Minister Hahn lässt sich nicht wach küssen, da bedarf es schon eines kräftigeren Stoßes", schließt Grünewald.

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